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Bahnstrecke Reichenbach-Hof bekommt elektrische Oberleitung

 Die komplette Elektrifizierung der Bahnstrecke Reichenbach-Hof kann kommen. Das hat das sächsische Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitgeteilt.

Demnach könnten ab Ende 2012 auch durch Plauen die ersten elektrisch angetriebenen Züge auf den Streckenabschnitt rollen. Zwischen Reichenbach und Hof werden insgesamt mehr als 200 km Oberleitungsanlage sowie ein neues Umspannwerk entstehen. Technisch besonders anspruchsvoll werden sich die Arbeiten auf der Göltzschtalbrücke gestalten. Auf der nach wie vor größten Ziegelbrücke der Welt muss eine völlig neue Fahrbahnwanne gebaut werden.

Für das Vorhaben werden rund 110 Millionen Euro investiert. Die Finanzierung soll weitgehend über EU- und Bundesmittel erfolgen. Darüber hinaus haben aber auch die beiden Freistaaten Bayern und Sachsen einen angemessenen Eigenanteil in Aussicht gestellt, so die Behörde.

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Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk: „Ich gehe davon aus, das Sachsen sich mit 10,5 Mio. Euro beteiligen wird. Die Schließung der Elektrifizierungslücke zwischen Bayern und Sachsen steht auf unserer Prioritätenliste ganz oben.“

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Die Strecke ist für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region Chemnitz-Zwickau-Plauen von allergrößter Bedeutung. Die Sachsen-Franken-Magistrale verbindet den zurzeit sehr schlecht in das deutsche und europäische Eisenbahnnetz eingebunden südwestsächsischen Raum mit den wichtigen Ballungsräumen Süddeutschlands. Nun muss die Deutsche Bahn npch grünes Licht geben. (mr)

14.05.2008

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