Armuts-Atlas: Plauen kommt gut weg

Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat erstmals einen Armuts-Atlas für Regionen in Deutschland herausgebracht. Das Vogtland und die Stadt Plauen, im Bereich Südwestsachsen, gehören dabei zu den begünstigten in Sachsen.

In den letzten Jahren hat sich die Situation in Plauen laut des Verbandes verbessert. Lag die Armutsquote im Jahr 2005 noch bei mehr als 19 Prozent, waren es 2007 etwas mehr als 17 Prozent.

Die Armutsquote beträgt in ganz Sachsen 19,6 Prozent. Damit lebt fast jeder fünfte im Freistaat unterhalb der Armutsschwelle. Im Ländervergleich liegt Sachsen mit fast 20 Prozent Armutsquote im oberen Drittel aller Werte.

Ein besonderer Schwerpunkt ist allerdings Westsachsen mit der Region um Leipzig, dort wird eine Armutsquote von 21,9 Prozent gemessen. Dagegen hat Südsachsen, wo auch Plauen und das Vogtland dazugehört, mit einer Quote von rund 18 Prozent den günstigsten Wert in Sachsen. Die übrigen zwei Raumordnungsregionen bewegen sich um den Durchschnittswert des Landes. (mr)

2009-05-19

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