Arbeitslosenquote in Plauen bei rund 14 Prozent

Stellenzuwachs im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr

Im Februar musste die Agentur für Arbeit Plauen einen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Vogtland registrieren. Derzeit sind fast 17000 Menschen im Vogtland ohne Arbeit, teilte die Agentur am Donnerstag mit.

Damit stieg die Zahl der Arbeitslosen um rund 4 Prozent im Vergleich zum Januar. „Der Anstieg bewegt sich aufgrund der frostigen und schneereichen Witterung in dem für diese Jahreszeit üblichen Rahmen“, fasst die Plauener Agenturchefin, Helga Lutz, die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zusammen.

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„Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung liegt die Arbeitslosigkeit in der Region weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres. Im Vergleich sind über 700 Menschen weniger arbeitslos. Erfreulich gestaltet sich der Stellenzugang auf dem ersten Arbeitsmarkt im Vergleich zum Vormonat und erst recht im Vergleich zum Vorjahr. Ich hoffe, dass dies ein erstes Anzeichen für eine Stabilisierung der Auftragslage der Unternehmen ist. Es werden wieder Fachkräfte gesucht und die wirtschaftliche Erholung nach dem Winter setzt langsam ein. Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang natürlich die Entlastungswirkung durch die Kurzarbeit“, so Lutz.

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Auf Geschäftsstellenebene stellt sich der Arbeitsmarkt im Vogtland unterschiedlich dar. Im Vergleich zum Januar ist in allen Geschäftsstellen ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Die niedrigsten Arbeitslosenquoten haben Klingenthal und Oelsnitz mit jeweils fast 12 Prozent. Danach folgt Auerbach mit fast 13 Prozent. Die Hauptagentur Plauen liegt bei rund 14 und Reichenbach bei mehr als 14 Prozent. (mr)

2010-02-25

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