- Samstag, 18 April 2026, 12:39 Uhr | Lesezeit ca. 2 Min.
Letzte Mega‑Träger in Plauen gesetzt – Neue Elsterbrücke vor Abschluss
Letzte Verbundträger für stadteinwärtige Fahrspur montiert
Die Neue Elsterbrücke erreicht ihre nächste wichtige Bauetappe. Mit der Anlieferung und Montage der letzten Verbund-Fertigteilträger wurde ein weiterer Schritt auf dem Weg zur vollständigen Verkehrsfreigabe vollzogen.
Zu Beginn der Woche trafen die drei jeweils rund 34 Meter langen und etwa 60 Tonnen schweren Fertigteilträger für das Teilbauwerk 3 in der Syrastraße ein. Sie bilden die Grundlage für die Fahrspur in Richtung Stadtzentrum. Die Anlieferung per Schwerlasttransport begann am Abend und dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Die Träger wurden in der gesperrten Syrastraße zwischengelagert.
Vorbereitung und Montagearbeiten

Am darauffolgenden Tag standen weitere Vorbereitungen auf dem Programm. Zwei Autokräne wurden antransportiert und aufgebaut, um die schweren Elemente einheben zu können. In der Nacht wurden die drei Träger schließlich auf die Widerlager verlegt. Anschließend begann der Abbau der Kräne, sodass die Syrastraße stadtauswärts wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.
Einschätzung aus dem Rathaus
Bürgermeisterin Kerstin Wolf ordnete den Baufortschritt ein: „Mit dieser letzten großen Lieferung starten wir in eine der abschließenden Bauphasen. Damit werden die Vorbereitungen für die Fahrspur stadteinwärts getroffen, sodass wir voraussichtlich im Dezember die Neue Elsterbrücke wieder komplett für den Verkehr freigeben können.“
Weitere Arbeitsschritte bis zur Fertigstellung
Nach dem Einhub der Träger folgen nun Bewehrungs- und Betonierarbeiten an der gesamten Straßenplatte. Zudem werden die Widerlager im Bereich der Straßenanbindungen abgedichtet und verfüllt. Auch Nebenanlagen wie Haltestellen und Geländer sowie die technischen Anschlüsse von Telekom, Gas und weiteren Versorgungsträgern werden fertiggestellt. Abschließend wird die Syrastraße zwischen Hofer Straße und Hammerstraße erneuert.
Finanzierung des Projekts
Die Gesamtkosten des Ersatzneubaus belaufen sich auf rund 17,6 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen trägt über den kommunalen Straßen- und Brückenbau die Hälfte der zuwendungsfähigen Kosten. Maßnahmen für die Straßenbahn liegen bei etwa 7,35 Millionen Euro und werden zu rund 90 Prozent gefördert. Grundlage sind Fördermittel nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.







