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Yvonne Magwas (CDU)

Geschäftskorrespondenz und Werbung: Alles Online?

SmartphonedisplayWenn es darum geht, mit Kunden und Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben, bietet das Internet unzählige praktische und effizient nutzbare Wege. Ausschließlich auf das Netz zu setzen, wäre allerdings ein Fehler – denn die klassischen Kommunikationswege sind alles andere als tot oder wertlos.

Online bietet Kostenersparnis und Reichweite

Das Netz bietet die perfekten Voraussetzungen für den Abschluss von Geschäften und den Informationsaustausch mit anderen Unternehmen und Endkunden. Schließlich ist es mit deutlich weniger Aufwand verbunden, eine E-Mail zu verschicken als einen gedruckten Brief. Kundensupport erfolgt mehr und mehr über Livechats, und anstatt Werbeprospekte zu drucken, werden Newsletter versendet.

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Sogar Kurznachrichtendienste wie WhatsApp werden mittlerweile als Marketinginstrument eingesetzt: Seit Ende 2016 erlaubt der Betreiber der Messenger App, über sie Produkte und Dienstleistungen anzubieten oder zu verkaufen.

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Solche Kommunikationswege bedeuten weniger Material- und Zeiteinsatz, und damit am Ende des Tages auch weniger Kosten. Bei all diesen Vorteilen sollte man aber auch nicht außen vor lassen, inwiefern diese Strategien auch praktikabel und wirksam sind.

Offline kommt besser an

Denn eins ist klar: Zwar bekommen Kunden zum Beispiel E-Mail-Newsletter verlässlich geliefert, aber lesen sie diese auch? Die Wahrscheinlichkeit ist hier relativ hoch, dass die meisten dieser Nachrichten ungeöffnet in den virtuellen Papierkorb wandern:

Laut einer von IBM durchgeführten, groß angelegten Studie wird nur jeder fünfte Newsletter geöffnet – das ist nicht gerade eine Traumquote.

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Gedruckte Werbung zum Anfassen funktioniert in dieser Hinsicht besser. Besonders in Bereichen wie dem stationären Einzelhandel spielen Handzettel, Prospekte und Postwurfsendungen nach wie vor eine wichtige Rolle.

Eine Studie der IFH Köln ergab, dass solche Werbung Kunden verlässlich in die Geschäfte lockt und Kaufanreize schafft.

Allerdings sind solche Werbemaßnahmen mit höheren Kosten verbunden, als das im Onlinebereich der Fall ist. Und es hilft auch nicht, dass die Post ab 2018 die Versandkosten für Geschäftskunden erneut um 5% anhebt.

Dafür kann an anderer Stelle gespart werden, wobei wiederum das Internet behilflich ist: So sind etwa Briefumschläge im Corporate Design für den Versand von Infopost bei entsprechenden Anbietern online günstig erhältlich.

Eins ist sowieso klar: Unternehmer sollten weder komplett auf Onlinewerbung verzichten, noch klassische Printwerbung vollkommen außen vor lassen. Wie so oft gilt: Die Mischung macht’s.

2017-11-06

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