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Verträge für neues Allgaier-Werk im Vogtland unterzeichnet

„Im Vogtland stimmen die Bedingungen“

191114 AllgaierDie Verträge für neues Allgaier-Werk im Vogtland sind am Dienstag unterzeichnet worden. Das Automobilzuliefer- und Maschinenbauunternehmen wird in Oelsnitz einen weiteren Produktionsstandort errichten. Von hier sollen die in den neuen Bundesländern sowie teilweise in Bayern ansässigen Werke der Automobilindustrie mit Außenhaut- und Strukturkomponenten beliefert werden.

Das neue Werk mit Produktions-, Logistik- und Verwaltungseinheiten wird in Taltitz im 3. Quartal 2015 die Produktion mit zunächst rund 40 Beschäftigten aufnehmen. Bei Beendigung des ersten Abschnitts − in 2016 − werden dann rund 100 Mitarbeiter beschäftigt sein, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

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„Mit dieser Weichenstellung für die Zukunft wird Allgaier in den kommenden Jahren in Sachsen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Damit stärken wir nicht nur bewusst den Standort Deutschland, sondern erweitern unsere Kompetenz als Systemlieferant und zuverlässiger Partner der Automobilindustrie“, sagt Helmar Aßfalg, Vorsitzender der Geschäftsführung.

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Helmar Aßfalg betont besonders die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vertretern der örtlichen Behörden, Dr. Tassilo Lenk, Landrat des Vogtlandes sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Oelsnitz, Mario Horn und der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), die es ermöglicht hat, innerhalb kurzer Zeit die Konzeption für den neuen Standort zu finden und die Voraussetzungen für eine schnelle Umsetzung zu schaffen. Ursprünglich sollte das Werk in Plauen gebaut werden. Ein benachbartes Unternehmen hatte jedoch Bedenken.

„Es ist ein gutes Zeichen, dass sich mit Allgaier ein weiterer namhafter Automobilzulieferer für eine Ansiedlung in der Region entschieden hat“, so WFS-Geschäftsführer Peter Nothnagel. „Eine gut ausgebaute Infrastruktur, Nähe zu den Kunden im Automobilbereich, qualifizierte Fachkräfte und ein innovatives Umfeld − im Vogtland stimmen die Bedingungen und das spricht sich rum“, so Nothnagel.

Von Freude und Erleichterung spricht auch Landrat Dr. Tassilo Lenk: „Mit einer Teamleistung ist uns die verlässliche Schaffung von Arbeitsplätzen gelungen.“ Er hatte zuletzt gemeinsam mit der Stadt Oelsnitz in einer Arbeitsgruppe alle Register gezogen, um die Entscheidung der Allgaier Werke GmbH für das Vogtland sicherzustellen.

Das Ergebnis bezeichnet er im Vergleich der bisherigen regionalen Investitionen als „Sternstunde“ gemessen an der Kürze und Dynamik der Entscheidungen. Die Freude über die damit verbundenen Arbeitsplätze ist zugleich mit Blick auf den vogtländischen Winter auch Ansporn. „Wir wollen trotz der Bedingungen alles tun, damit das Unternehmen den Produktionsstart 2015 halten kann“, verweist Lenk auf die anstehende Gesamtbaugenehmigung.

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Im Bild: Landrat Dr. Tassilo Lenk, Oberbürgermeister von Oelsnitz Mario Horn, Allgaier-Aufsichtsratsvorsitzender und ehem. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt und Allgaier-Holding-Geschäftsführer Helmar Aßfalg. (mar)

2014-11-19

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