Tresor und Brunnen bei Ausgrabungen entdeckt

WbG Plauen plant Wohn- und Geschäftshaus

Bei den Ausgrabungen auf der Markstraße in Plauen haben Archäologen einen alten Tresor und eine Wasserstelle gefunden. Beide Funde geben den Experten noch Rätsel auf.

Der Tresor ist stark in Mitleidenschaft gezogen worden und völlig verrostet. Derzeit lagert er in Dresden und soll in den nächsten Wochen von Spezialisten geöffnet werden. Ein spannender Inhalt wird nicht erwartet. Möglicherweise lagern Akten in dem Wertschrank. Diese könnten zudem durch einen Brand zerstört worden sein.

Noch unklar ist das Alter des entdeckten Brunnens. Bisher können die Experten nur einkreisen, wann er zugeschüttet wurde. Anhand des Schuttes soll aber herausgefunden werden, wann der Brunnen gebaut wurde.

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Die Wohnungsbaugesellschaft Plauen (WbG) plant auf dem Gelände ein größeres Wohn- und Geschäftshaus für mehr als sieben Millionen Euro zu errichten. Das Gebäude wird sich dem Altstadtcharakter anpassen. 28 Wohnungen entstehen. Erhalten bleiben auch die beiden großen Kastanien auf der Seite der Nobelstraße. Hier sollen zudem Bänke und ein Spielplatz später zum verweilen einladen. Baufertigstellung wird 2012 sein.

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Die WbG spring als Bauherr ein, da sonst die große Baulücke in der Innenstadt wohl nicht in den nächsten 15 bis 20 Jahren bebaut wird, so WbG-Chef Hellfried Unglaub. Jetzt besteht noch die Möglichkeit, den Bau über ein auslaufendes Förderprogramm zu realisieren. (mr)

2010-06-18

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