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Plauen Nachrichten ratgeber

Plauener Mietspiegel 2026 aktualisiert – 2000 Haushalte befragt

Fortschreibung des Mietspiegels beschlossen

Der Stadtrat der Spitzenstadt Plauen hat in seiner Sitzung vom 19. Mai die Fortschreibung des qualifizierten Mietspiegels beschlossen. Der aktualisierte Mietspiegel gilt zum Stichtag 1. September 2025 und basiert auf einer Erhebung von 2000 zufällig ausgewählten Mieterhaushalten im Stadtgebiet.

Der durchschnittliche Mietpreis für Wohnraum in Plauen liegt demnach aktuell bei rund 5,41 Euro bis 5,74 Euro pro Quadratmeter nettokalt. Die Preisspanne variiert je nach Lage, Immobilienalter und Ausstattung der Wohnung, wobei einfache Lagen bei ca. 4,56 Euro/m² beginnen und Spitzenlagen bis zu 6,92 Euro/m² erreichen.

Die Fortschreibung des Mietspiegels orientiert sich an den gesetzlichen Vorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuches und den Handlungsempfehlungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Sie soll die Entwicklung des Plauener Wohnungsmarktes nachvollziehbar darstellen. Die Methodik wurde im Voraus mit einer projektbegleitenden Arbeitsgruppe abgestimmt, zu der Vertreter des Vogtländischen Mietervereins e.V. und Haus & Grund Plauen-Vogtland e.V. gehörten.

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Die Anpassung des Mietniveaus für 2026 erfolgt anhand neuer Marktdaten und basiert auf einer repräsentativen Stichprobe nicht preisgebundener Wohnungen. Die Datenerhebung fand von August 2025 bis Januar 2026 statt. Laut den ermittelten Daten wurden durchschnittliche Netto-Quadratmeterpreise gebildet, um die Basismietpreise anzupassen.

Mietspiegel online verfügbar

Der qualifizierte Mietspiegel wurde einstimmig als solcher anerkannt und steht ab sofort zusammen mit der Broschüre, dem Methodenbericht sowie einem Online-Mietpreisrechner auf der Website der Stadt Plauen zur Verfügung.

Hier geht es zum: „Online-Rechner qualifizierter Mietspiegel für Plauen 2026″…

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Die Projektleitung lag bei der Kommunalen Statistikstelle der Stadt Plauen. Die Fortschreibung basiert auf den bisherigen Erhebungen aus 2024 und folgt der strukturellen Methodik des sogenannten „Regensburger Modells“.

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