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Theater Plauen-Zwickau: Breite Debatte gefordert

Gespräche zwischen Stadt, Theater und Aktionsbündnis

Auf Anfrage des Aktionsbündnisses pro Vogtlandtheater Plauen gab es Ende der Woche ein Treffen des Oberbürgermeisters der Stadt Plauen, Ralf Oberdorfer, sowie der Kämmerin, Ute Göbel, mit Vertretern des Aktionsbündnisses, um in einen Dialog über die gegenwärtige Theatersituation einzutreten.

Der Charakter des knapp zweistündigen Gesprächs war informativ und konstruktiv. Beide Seiten legten ihre Sicht auf die Thematik ausführlich dar. OB Ralf Oberdorfer erläuterte die prekäre Finanzlage der Stadt Plauen und die Notwendigkeit einen ausgeglichenen Haushalt zu verabschieden. Des Weiteren betonte er, dass die Beschlussvorlage für den Grundlagenvertrag immerhin eine Fortschreibung der Theaterfusion bis 2020 sichere.

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Die Vertreter des Aktionsbündnisses artikulierten ihr Unverständnis über die drastische Sparpolitik der Gesellschafter und zeigten ihre Zweifel, ob bereits alle Möglichkeiten, finanzielle Mittel auch über die Landkreise und den Freistaat zu akquirieren, ausreichend ausgeschöpft seien. Die Mitglieder des Aktionsbündnisses sprachen sich für eine breite öffentliche Debatte, angestoßen durch die Gesellschafter, über die kulturellen Strukturen Vogtlandkreis/Stadt Plauen aus.

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Besonders wurde auf die über mehr als hundertjährige Theatertradition in Plauen und die Bedeutung des Theaters gerade in dieser Stadt hingewiesen sowie auf die 30 Kooperationsschulen, die das Theaterangebot verpflichtend nutzen, und mit denen erfolgreich kulturelle Bildung umgesetzt wird. Dass das Theater nicht nur kostet, sondern über Umweg-Rentabilität der Stadt auch Einnahmen generiert und langfristig Investoren und Arbeitskräfte nach Plauen bringt, sollte unbedingt mit bedacht werden.

OB Oberdorfer äußerte, dass er offen sei für Vorschläge, wie Strukturen perspektivisch gestaltet werden können, und beide Seiten verständigten sich darauf, dass erste Gedanken dazu in der gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau Dr. Pia Findeiß und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Jens Heinzig am Montag stattfindenden Sitzung vertieft werden sollten, um das Machbare mit dem Notwendigen zu verbinden. (theater)

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2014-12-21

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