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Strickgraffiti-Aktion in Plauen

Strick-Straßenbahn fährt durch Plauen

Plauen hat das Strickgraffiti für sich entdeckt. Die Stadt-Aktion hat begonnen. Einer der Höhepunkte ist eine Sonderfahrt der Plauener Straßenbahn mit fleißigen Stricklieseln.

Einsteigen und Mitstricken: Die Plauener Straßenbahn beteiligt sich an der Strick-Aktion der Schaustickerei, der Weberhäuser und der Designer des Wilke-Hauses. In den nächsten Wochen soll die Plauener Innenstadt „verstrickt“ werden. Lampen, Bänke, Zäune oder auch Fallrohre werden zum Kunstobjekt. Und die ganze Stadt ist aufgerufen, mitzumachen, wirbt Koordinator Uwe Fischer. Vor einer Woche fiel der Startschuss für das Strickgraffiti.

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Einer der Höhepunkte der Aktion wird eine Sonderfahrt mit der Straßenbahn zum 53. Spitzenfest sein. Die strickeuphorischen Frauen des Vereins Textilgeschichte Plauen werden am 8. Juni mit Nadel und Faden zwei Stunden durch die Stadt fahren und stricken was das Zeug hält. „Wer noch nicht stricken kann, braucht bloß einsteigen und sich die ersten Handgriffe zeigen lassen“, sagt Fischer.

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Bei den Initiatoren sind auch bereits die ersten Strickfetzen von Plauenern eingegangen, die später zu Bahnen zusammengefügt werden sollen, um die verschiedensten Gegenstände in der Stadt damit einfach zu verhüllen. „Es ist ganz aufregend, was sich da alles tut“, so Ingrid Eichert von der Schaustickerei.

Für die Stadt-Aktion kann auch Wolle gespendet oder fürs Stricken in den Weberhäusern abgeholt werden. Wie viele Objekte im Verlauf des Sommers in der Stadt bunt verstrickt werden liegt daran, wie fleißig die Plauener stricken, erklärt Mitinitiatorin Eichert. Ebenfalls dabei sind neben ersten Schulen wie dem Berufsschulzentrum e.o.plauen und dem Diesterweg-Gymnasium die St.-Johannis-Kirchgemeinde Plauen. Uwe Fischer hofft, dass sich viele Teams in der Stadt zusammenfinden und gemeinsam losstricken. Auch einen „Strickmob“ könnten sich die Organisatoren im Verlauf der Aktion vorstellen. „Wir wollen auch die jungen Leute für das Projekt begeistern.“ Aufgerufen sind auch Gastronomen oder Firmen. Sie könnten Gegenstände in ihrer Gaststätte oder Schilder einstricken. Auch die Plauener Autofahrer können Botschafter fürs Stricken sein und beispielsweise eine Strickmütze für ihren Rückspiegel anfertigen.

In der kommenden Woche soll auch eine zentrale Internetseite für die Strick-Aktion freigeschaltet werden. Hier werden weitere Veranstaltungen und Informationen bekannt gegeben. (mr)

www.verstrickt-nochmal.de

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2012-06-04

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