Streit um Grundschule Oberlosa geht weiter

Letzte Hoffnung für Eltern und Kinder


Die Stadt Plauen klagt gegen den Freistaat Sachsen, um die Bildung einer ersten Klasse im kommenden Schuljahr in der Grundschule Oberlosa zu erzwingen. Dies hat der jüngst stattgefundene Ausschuss für Kultur, Schulen und Sport einstimmig beschlossen.

 

Vorausgegangen war die Ablehnung der Bildung einer ersten Klasse durch den Freistaat, weil am Stichtag, dem 25. Februar nur zwölf statt der geforderten fünfzehn Anmeldungen zur Einschulung vorlagen. Darauf hin machten die Eltern der betroffenen Kinder mobil und fanden Unterstützung bei zahlreichen Kommunalpolitikern. Zur Zeit liegen tatsächlich die erforderlichen fünfzehn Anmeldung vor, da aufgrund der andauernden Bauarbeiten in der Grundschule Reusa nun drei Kinder nach Oberlosa wechseln würden.

Anzeige

 

Allerdings bleibt das Bildungsministerium stur und beruft sich auf die fehlenden drei Anmeldungen zum Stichtag. Ob eine Klage gegen die Ministeriumsentscheidung Erfolg hat, ist ungewiss. Es soll aber ein Zeichen in Richtung Dresden gesetzt werden und die Stadt möchte alle Mittel ausschöpfen um den betroffenen Eltern und Kindern doch noch helfen zu können. (ce)

Anzeige

 

2010-06-02

Anzeige

vorherigen Artikel lesen

Mehr Parkplätze in der Innenstadt

nächsten Artikel lesen

Plauen kämpft weiter gegen “Mautflüchtlinge”

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.