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Spektakuläre Aufholjagt in Prag

Plauener Wasserballer feiern Sieg

Die Wasserballer des Schwimmvereins „Vogtland“ Plauen konnten am vergangen Samstag einen besonderen Sieg feiern. Beim Liganeuling Stepp Prag gelang den Plauener ein knapper 12:11-Sieg (1:1; 3:6; 5:1; 3:3).

Optimistisch und Hochmotiviert trat die Mannschaft von Trainer Jörg Neubauer die einzige Auslandsreise im Wettkampfkalender der zweiten Wasserballliga Ost an. Coach Neubauer im Vorfeld: „Mittlerweile kennen wir die Prager Mannschaft ganz gut. Wir duften bereits zwei Testspiele gegen sie bestreiten, die wir auch für uns entscheiden konnten. Unsere Stärken liegen in diesem Spiel hauptsächlich im Kontern. Wir haben ein hohes konditionelles Niveau um die Prager müde zu schwimmen. Das setzt natürlich eine konsequente Verteidigung voraus. Uns steht eines der härtesten Spiele bevor, da diese Mannschaft zu Hause sicherlich noch schwerer zu schlagen sein wird.“

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Coach Neubauer, der nur mit zwölf Spielern anreiste, sollte Recht behalten. Um 19.00 Uhr wurde die Partie in der tschechischen Hauptstadt angepfiffen. Von Anfang an Spielten beide Teams eine harte und frühzeitige Pressdeckung, sodass nur wenige torgefährliche Schüsse entstanden. Man hatte Respekt voreinander. So kam es im ersten Spielabschnitt lediglich zu einem belanglosen 1:1.Den Ausgleichstreffer landete Christian Unger, der mit insgesamt vier Toren Spieler der Partie wurde. Im zweiten Viertel waren es die Gastgeber, die das Spiel bestimmten. Innerhalb von zwei Spielminuten zogen die Prager auf 1:5 weg. Im Plauener Lager kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Akuteren, doch Trainer Jörg Neubauer fand in der Halbzeitpause bei Stand von 4:7 die richtigen Worte. In den dritten acht Minuten startenden die Gäste eine beispiellose Aufholjagt. Konzentriert und voller Kampfgeist erarbeitenden sich die Plauener zunehmend mehr Torchancen und verwandelten diese ansatzlos. Plauens Centerspieler Felix Üblacker gelang der langersehnte Führungstreffer.

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Zehn Minuten vor Schluss lagen die Plauener mit 9:8 in Führung. Nun hieß es Ruhe bewahren und den Vorsprung über die Zeit retten. Doch die Plauener nutzten auch im letzten Viertel jede Chance um die entkräfteten Tschechen auszukontern. Dennoch dachten auch die Gastgeber nicht an das Aufgeben, was Zwei Minuten vor dem Abpfiff zu einem Spielstand von 11:11 führte. Als nur noch 49 Sekunden auf der Uhr standen war es Kapitän Stephan Roßner, der mit einem gefühlvollen Heber in die lange Ecke nicht nur den tschechischen Keeper sondern auch alle anderen Verteidiger ausspielte. Die 12:11- Führung ließen sich die Plauener nicht mehr nehmen und kommen mit zwei wichtigen Meisterschaftspunkten zurück in die Heimat. Ein zu Recht stolzer Trainer beschreibt: „Die Leistung die wir heute abrufen konnten, war meiner Meinung nach eine der besten. Sicherlich gab es taktisch und technisch noch einige Verbesserungsmöglichkeiten, aber das wir es geschafft haben nach fast aussichtslosem Rückstand wieder ins Spiel zu finden und dann sogar noch als Sieger, in gegnerischer Halle, das Becken zu verlassen war ganz großer Sport. Dieser Sieg ist der Erfolg einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die uns einen gewaltigen Schritt nach vorn gebracht hat. Wir können mehr als stolz sein.“

Somit klettern die Plauener auf den dritten Platz der noch leicht verzehrten Tabelle. Ihr nächstes Punktspiel bestreiten die Spitzenstädter in zwei Wochen am 3. Dezember. An diesem Wochenende findet außerdem die Endrunde der Deutschen Meisterschaft der Jugend D in Plauen statt. Darum ist der Anpfiff zu ungewohnter Zeit, um 15.00 Uhr. (few)

2011-11-18

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