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Die Plauener Tanznacht

Plauener Wasserballer rüsten sich für neue Saison

Plauener knüpfen an erfolgreiche Jahre wieder an

Jetzt ist es endlich wieder soweit. Für die Plauener Wasserballer beginnt nach einer langen und erholsamen Sommerpause endlich die Saisonvorbereitung. Erstmals trafen sie sich zu einer Trainingseinheit an der Talsperre Pirk. Nach einem 45-minütigen Kraftworkout wurde dann die Badehose geschnürt. Es folgten weitere 45 Minuten, in denen die Talsperre Pirk durchkreuzt wurde. Vorerst müssen die Sportler aufgrund der verkürzten Öffnungszeiten des Plauener Stadtbades alternative Trainingsmöglichkeiten aufsuchen.

Plauener Wasserballer rüsten sich für neue Saison. Foto: SVV Plauen
Plauener Wasserballer rüsten sich für neue Saison. Foto: SVV Plauen

Unter Interimstrainer Rico Horlbeck beginnt die Vorbereitung ungewöhnlich früh: Die 1. Bundesliga wird eine ganz neue Herausforderung für einen Großteil der Jungs. Abgesehen von Stephan Roßner, Alpar Soltesz, Tamas Korpácsi, Maximilian Kaminke, Laurence Bolman und Kapitän Maik Bielefeld betreten alle anderen völliges Neuland. In der Saison 2018/2019 waren die Plauener gezwungen, sich aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Wasserball-Oberhaus zurückzuziehen, weshalb sie jetzt umso motivierter sind.

Durch die 3 phänomenalen Siege bei dem Aufstiegsturnier gelang es dem Team, sich erneut für die 1. Bundesliga zu qualifizieren, sodass sie hoffentlich an die erfolgreichen Jahre nach 2013 anknüpfen. Rico Horlbeck weiß, was es bedeutet, in der obersten deutschen Wasserballklasse zu bestehen: „Nach den ersten Trainingseinheiten bin ich wirklich zufrieden. Die Jungs haben sich in der Sommerpause richtig reingekniet und versucht ,die athletischen Grundlagen zu schaffen. Dennoch müssen wir uns zurück auf den alten Leistungsstand bringen und über uns hinauswachsen!“.

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Einer von ihnen ist jedoch schon jetzt top fit: Stephan Roßner. Plauen erfahrenster aktiver Spieler steht kurz vor der Masters-Europameisterschaft. Diese findet vom 29.08-04.09.2022 in Rom statt. Die Besonderheit an diesem Turnier liegt bei den Mannschaften, da nicht die Nationen, sondern einzelne Sportclubs an den Start gehen. So kommt es, dass der 40-Jährige für die Uerdingen-Masters in der Altersklasse Ü-35 ins Wasser springt. In der italienischen Landeshauptstadt erwarten ihn neben alten Mannschaftskollegen auch hochkarätige Spiele gegen Mannschaften aus Top-Nationen wie Ungarn, Serbien oder Montenegro:

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„Wir haben keine Ahnung, auf welche Spieler und welches Niveau wir treffen werden, aber jeder von uns hat Bock! Das Ziel ist es, so gut wie möglich abzuschneiden und einfach Spaß am Sport zu haben“, so Roßner.

Wann genau die Saison für die Plauener Wasserballer beginnen wird, ist noch unklar, da dafür die offizielle Ligatagung abgewartet werden muss. Momentan laufen finale Vorbereitungen und Gespräche mit Spielern, die das Plauener Bundesliga-Team möglicherweise verstärken werden. (swl)

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