Plauen/Vogtlandkreis: Aus zwei mach eins

Die Zusammenführung der Jugendringe aus der Stadt Plauen und dem Vogtlandkreis ist vollbracht. Hitzige Debatten gingen dem Zusammenschluss voraus. Am vergangenen Montag wurde in der Herz-Jesu-Kirche in Plauen von beiden Seiten über die Rahmenvereinbarung beraten.

 

Einigkeit herrschte darüber, dass der Jugendring als Interessenvertretung von Jugendzentren, der Jugendfeuerwehr, der Sportjugend, von kirchlichen Jugendorganisationen um nur einige zu nennen, erhalten bleiben muss. Streitpunkte waren sowohl der künftige Standort, als auch die Übernahme des Personals. Der Vogtlandkreisjugendring, bisher in Auerbach ansässig, wollte nicht nach Plauen ziehen, wobei sich in der Spitzenstadt der Geldgeber und erste Ansprechpartner, das Jugendamt, befindet. Schlussendlich wird sich die Geschäftsstelle auch zukünftig in der Anton-Kraus-Straße in Plauen befinden. Auch die vier bisherigen Mitarbeiterinnen werden in Zukunft ihre Arbeit fortführen.

 

Der evangelischer Pfarrer Michael Kreßler, der seit März diesen Jahres dem Vogtlandkreisjugendring vorsteht, betonte vor der Abstimmung, dass es vorrangig um die Jugendarbeit geht und nicht um die Sicherung von Posten. Somit wurde die Rahmenvereinbarung durch die Wahlberechtigten angenommen, wenngleich es auch einige Stimmenthaltungen gab. (ce)

 

2009-05-26

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