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Kranzniederlegung zum Gedenken an Zerstörung Plauens im 2. Weltkrieg

Die Stille Kranzniederlegung zum Gedenken an die Bombenopfer des 2. Weltkrieges findet dieses Jahr am Donnerstag, 9. April, um 16.30 Uhr auf dem Hauptfriedhof statt. Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer, Bürgermeister Manfred Eberwein und Kämmerin Ute Göbel werden an der Gedenkstätte für die Bombenopfer des 2. Weltkrieges einen Kranz niederlegen.

 

Am 10. April 1945 wurde der schwerste der insgesamt 14 Bombenangriffe auf die Spitzenstadt geflogen. 890 Menschen wurden offiziell bei dem halbstündigen Angriff in der Nacht vom 10. zum 11. April 1945 getötet.

 

Zwischen den Fernbomberkräften der Amerikaner und Briten wurde am 7. und 8. Februar 1945 eine Zielliste vereinbart, in der das vorher unscheinbare Plauen in die erste Riege von Zielen aufstieg. “Plauen wurde zum Hauptbombardierungsziel und sollte durch Flächenbombardierung zerstört werden”, sagt Naumann. Drei Gründe waren ausschlaggebend: Plauen war Großstadt, Verkehrsknotenpunkt und wichtiger Rüstungsstandort. In der bedeutendsten Rüstungsfirma der Stadt, der Vomag, wurden bis zum entscheidenden Schlag am 26. März 1945 Jagdpanzer montiert.

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Der letzte, aber auch schwerste Angriff auf Plauen wurde von den Briten am 10. April geflogen. “Vor allem die Bahnhofsanlagen Unterer und Oberer Bahnhof sollten – laut britischen Angaben – zerstört werden”, berichtet Gerd Naumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Vogtlandmuseum. Dies wurde auch erreicht. “Aber auch weite Teile der Stadt wurden verwüstet. Vor allem große Teile der oberen Bahnhofsvorstadt wiesen nach dem Flächenangriff einen Zerstörungsgrad von 99 Prozent auf.” (ce/pl)

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08.04.2009

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