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Jupp: Jugendclubs in Plauen müssen mehr Werbung machen

Jugendparlament stellt sich Kritik der OASE

150503 JuppVertreter des Plauener Jugendparlaments (JUPP) haben sich gemeinsam mit Vertretern des Jugendzentrums OASE an einen Tisch gesetzt, um über die aktuelle Situation zu reden, wie Jugendliche, zwischen 14 und 18 Jahren, ihre Freizeit in Plauen verbringen können.

Mit dabei war auch CDU-Jungstadträtin Xenia Börner. Eingebunden in eine Ortsbegehung wurden gemeinsame Ansatzpunkte gefunden, um neue Möglichkeiten zu schaffen, aber auch, um bereits vorhandenen Möglichkeiten weiter auszubauen. Vor allem die Öffentlichkeitsarbeit der Jugendclubs könnte, gemeinsam mit dem JUPP, weiter ausgebaut werden. Ausgangspunkt für das Gespräch war die Kritik des Jugendzentrums OASE auf eine kritische Rede des Jugendparlaments zu mangelnden Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche in der Stadt.

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Dazu erklärt der Vorsitzende des Jugendparlaments, Tim Rudolf: „Das geführte Gespräch mit der OASE Plauen und Stadträtin Xenia Börner ist von unserer Seite gesehen, sehr zielstrebig und vor allem konstruktiv verlaufen. Zudem konnten wir dem Jugendclub nochmal unsere genauen Ziele und Ansichten zur Debatte näher bringen und haben gleichzeitig eine wirklich sehr umfangreiche und vielseitige Einrichtung kennengelernt, die neben der Freizeitgestaltung auch bei persönlichen Problemen zur Seite steht.

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Dennoch sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die Öffentlichkeitsarbeit aller Jugendzentren in Plauen ausgebaut werden muss, um möglichst vielen Jugendlichen deren Programme näher zu bringen und diese somit hoffentlich auch vom Tunnel weg zu holen. Ziel des Jugendparlaments ist es jetzt, weitere Gespräche mit anderen Jugendzentren zu führen, um in Zukunft regelmäßig einen Programmflyer mit dem Angebot aller Plauener Jugendclubs zu verlegen.

Fest steht auf jeden Fall, dass wir in Zukunft mit dem Jugendzentrum OASE näher zusammenarbeiten möchten und hoffentlich auch einige gemeinsame Veranstaltungen durchführen werden. Dennoch werden wir uns auch weiter dafür einsetzen, dass sich das Freizeitangebot in Plauen erweitert. Dazu werden wir in den nächsten Wochen eine Umfrage in den Plauener Schulen starten, in der die Jugendlichen selbst gefragt werden, was sie bereits gut finden, was ihrer Meinung nach aber auch noch geschaffen oder verbessert werden könnte. Die etwa 500 Umfragekarten werden im Anschluss anonym ausgewertet, um eine Tendenz der Plauener Jugend und deren Wünschen feststellen zu können.“

Auch die Leiterin von „Plauens OASE“, Peggy Schöffler-Gadsch, war mit dem Gespräch zufrieden und erklärt dazu: „Wir, das Team des Jugendzentrums „OASE“, haben am vergangenen Freitag sehr engagierte, interessierte Vertreter*innen des Jugendparlamentes kennengelernt. So hat die Kritik des JUPP-Vorsitzenden, Tim Rudolf, nun einen längst überfälligen Dialog angeregt. Um zukünftig häufiger an einem Strang zu ziehen, sollen nun auch andere Akteure der Jugendarbeit ins Boot geholt werden.

Der jungen Generation kommt eine große Bedeutung und Verantwortung zu, ihre Impulse sind notwendig und ihre Potentiale wertvoll und unverzichtbar für unsere Stadt. Wenn Jugendliche sich für ihre Interessen stark machen, tun wir gut daran, das zu fördern. Viel häufiger sollten wir sie animieren, ihre Meinung kund zu tun, Ideen und Vorschläge zu entwickeln und an Lösungsmöglichkeiten mitzuarbeiten. In diesem Sinne freuen wir uns auch zukünftig auf konstruktive Kritik, auch wenn sie wieder einmal provokant und argumentativ noch nicht ausgereift sein sollte.“ (text/bild:jupp)

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2015-05-03, 12:44:35

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