Horten-Warenhaus: Kaufpreis gesenkt

In nochmaligen Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer Metro-Konzern konnte Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer Anfang Februar erreichen, dass die ursprüngliche Kaufpreisforderung in Höhe von 2.900.000 Euro auf 2.660.000 Euro reduziert wurde. Der Kaufpreisanteil für jene Grundstücke, die mittels Erbbaurechtsvertrag an den Vogtlandkreis weitergegeben werden sollen, beträgt somit nunmehr 2.610.000 Euro.

 

Damit liegt der Kaufpreis um 340.000 Euro unter der im Gutachten der Gutachterausschüsse für die Ermittlung von Grundstückswerten in der Stadt Plauen und im Vogtlandkreis festgestellten Verkehrswertobergrenze von 2.950.000 Euro. Die erzielten Vorteile der Kaufpreisreduzierungen werden 1:1 an den Vogtlandkreis weitergegeben. Damit vermindert sich der Preis für Grund und Boden als Bemessungsgrundlage für den Erbbauzins (4 %) von 1.160.000 Euro um 20.000 Euro auf 1.140.000 Euro und somit der Erbbauzins von 46.400 Euro auf 45.600 Euro. Der Ablösebetrag für die Gebäudesubstanz vermindert sich von ursprünglich 1.690.000 Euro um 220.000 Euro auf 1.470.000 Euro. Die voraussichtlichen Gesamtkosten (einschließlich Nebenkosten) verringern sich von ursprünglich 3.100.000 Euro auf 2.840.000 Euro. (ce)

 

20.02.2009

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