Heidi Kesselboth neue Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte

Heidi Kesselboth hat heute die Berufungsurkunde für ihre neue Funktion als Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte der Stadt Plauen erhalten. Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer überreichte ihr diese am heutigen Vormittag in seinem Amtszimmer. Ab dem 1. Mai nimmt sie ihre Arbeit auf. Die bisherige Beauftragte Herma Heidler geht ab dem 4. Mai in Altersteilzeit und nimmt dafür nunmehr die Freistellungsphase in Anspruch.

 

Wegen ihres Ausscheidens wurde die Planstelle zur Wiederbesetzung innerhalb der Stadtverwaltung ausgeschrieben. Heidi Kesselboth konnte sich gegen 14 Mitbewerber behaupten. „In Plauen leben rund 8000 Behinderte“, weiß Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer. Gerade die Arbeit mit den Behindertenverbänden macht einen wesentlichen Bestandteil ihrer neuen Funktion aus. „Das liegt mir sehr am Herzen“, macht der Oberbürgermeister während der Übergabe der Berufungsurkunde deutlich. „Denn diese Menschen sollen integriert werden, sie sollen fühlen, dass jemand für sie da ist“, sagt er.

 

Die neue Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte machte 1991 ihren Abschluss als Diplomlehrerin. Heidi Kesselboth studierte an der Pädagogischen Hochschule in Dresden. Von Januar 1992 bis Dezember 2008 arbeitete sie für die Stadtverwaltung Plauen. Eingesetzt war sie in den Bereichen Jugendschutz, Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und zuletzt als Jugend- und Sozialhilfeplanerin. Mit dem 1. Januar dieses Jahres wechselte sie im Rahmen der Kreisgebietsneugliederung zum Landratsamt Vogtlandkreis. Hier arbeitete sie als Sachbearbeiterin „Jugendarbeit“. „Ich freue mich sehr auf meine Arbeit“, sagt sie. „Ich wünsche mir auch, dass die Menschen auf mich zukommen.“ (ce/pl)

 

30.04.2009

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