Größtes Straßenbauvorhaben in Plauen beendet

Neundorfer Straße Am Freitag wird in Plauen offiziell die Neundorfer Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Rund zwei Jahre haben die umfangreichen Ausbauarbeiten auf der wichtigen Stadtader gedauert. Mehrere Millionen Euro sind verbaut worden.

Erhebliche Behinderungen mussten Autofahrer, Anwohner und Gewerbetreibende in dieser langen Zeit in Kauf nehmen. Bagger und Lärm bestimmten monatelang das Bild der Straße. Es war eine der größten Straßenbauvorhaben nach der Wende in Plauen.

Es erfolgte ein umfangreicher Ausbau der Fahr- und Gehwege, der Kreuzungen und der Gleisanlagen zwischen Dittrichplatz und Postplatz. Es erfolgte zudem der barrierefreie Ausbau der Haltestellen „Dittrichplatz“, „Marienstraße“ und „Rathaus“. Neu ist auch der Hans-Löwel-Platz beim Ärztehaus. Der Bereich ist nach einem bekannten Plauener, der sich verdient um seine Stadt gemacht hat, genannt worden und soll zu einer grünen Oase werden.

In die Kritik ist der Bau wegen der Fällung mehrerer Bäume geraten. Die Gründe für das Beseitigen der Bäume waren für Umweltschützer nicht nachvollziehbar. Inzwischen sind um die 80 verschiedenen Bäume neu gepflanzt worden. Die Straßenbahn fuhr in der Zeit der Arbeiten nicht. Die Hauptlinie nach Neundorf musste durch Busse ersetzt werden. Die Auftraggeber waren die Stadt, Straßenbahn und der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland. Die offizielle Einweihung erfolgt am Freitag 11 Uhr. (mr)

2009-12-07

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