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Eingeweiht: Sternquell wird jetzt in Neuensalz gebraut

Neues Sudhaus geht in Betrieb

Eingeweiht: Sternquell wird jetzt in Neuensalz gebraut Die Sternquell-Brauerei Plauen hat ihr neues Sudhaus am Standort Neuensalz eingeweiht und damit die Produktion komplett von der Innenstadt auf das Industriegebiet vor den Toren der Stadt verlagert. Stefan Brangs, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, setzte mit einem Knopfdruck die hochmoderne Technik in Betrieb. Mit dieser können die Plauener Brauer die bekannt hohe Qualität ihrer nach dem Reinheitsgebot gebrauten Biere nachhaltig sichern. Dafür hat die Brauerei einen hohen sechsstelligen Betrag investiert.

„Mit dieser Investition verbinden wir ein klares Bekenntnis zu unserem Braustandort Plauen“, unterstrich Sternquell-Geschäftsführer Jörg Sachse. Als Unternehmen aus der Region, für die Region, das rund 100 Mitarbeiter beschäftigt, leistet Sternquell damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Arbeitsplätze.

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„Sachsen ist und bleibt ein Bier-Land. Hier wird nicht nur gern ein kühles Bier getrunken, hier wird pro Kopf auch 50 Prozent mehr Bier gebraut als im Rest des Landes. Die Inbetriebnahme des neuen Sudhauses von Sternquell zeigt, wie groß die Nachfrage nach Bier aus Sachsen ist. Unternehmen wie Sternquell sind die Fundamente der sächsischen Wirtschaft – ursächsisch und mit langjähriger Tradition. Die Sternquell Brauerei kann nicht nur mit großem Stolz zurückblicken, sondern auch mit viel Zuversicht in die Zukunft schauen“, unterstrich Staatssekretär Stefan Brangs in seinem Grußwort.

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Qualität ist nachhaltig gesichert

Die neue Technik ermöglicht den Braumeistern der Sternquell-Brauerei ihre Handwerkskunst optimal zu entfalten. Das Brauverfahren ist besonders wirtschaftlich und leistungsfähig. Es gewährleistet eine optimale Beschaffenheit der Würze und damit gleichbleibend hohe Qualität der Biere. Das schonende Kochverfahren erhält die wertvollen Aromastoffe und die für eine appetitliche Blume so wichtigen Eiweißverbindungen. Die Sternquell-Bierspezialitäten behalten so ihre beliebten und unnachahmlichen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. „Mit modernster Brautechnik brauen unsere Braumeister unsere Bierspezialitäten in gewohnt höchster Qualität“, sagte Jörg Sachse und betonte: „Sternquell bleibt Sternquell“.

Technisch anspruchsvolles Projekt gemeistert

Ende letzten Jahres begannen die Bauarbeiten. Die beteiligten Firmen, viele von ihnen aus der Region, meisterten ein außerordentlich anspruchsvolles Projekt, weil die gesamte Technik in ein vorhandenes Gebäude eingepasst werden musste. Der Läuterbottich als größter Behälter mit einem Durchmesser von 4,5 Metern wurde ebenso wie Maischgefäß, Vorlauftank, Würzepfanne und Whirlpool millimetergenau durch das geöffnete Dach der Brauerei in Neuensalz eingelassen. Sechs Malzsilos, vier Wassertanks und ein Trebersilo, alle zwischen acht und zwölf Meter hoch, fanden ihren Platz im Außengelände. Rund fünf Kilometer Rohrleitungen und 15 Kilometer Elektro- und Datenkabel wurden bei diesem Projekt verlegt.

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Gesamte Produktion in Neuensalz konzentriert

Mit der Inbetriebnahme des neuen Sudhauses ist die gesamte Produktion der Sternquell-Brauerei in Neuensalz konzentriert. 1995 war mit dem Logistikzentrum der erste Teil im Industriegebiet Neuensalz in Betrieb gegangen. Schrittweise folgten bis 2006 Abfüllung, Filtration, Gärung und Reifung sowie Hefekeller und Labor.

„Die Konzentration des Produktionsprozesses in Neuensalz sichert uns nun eine noch bessere Nutzung wertvoller Rohstoffe und Ressourcen, wir schonen damit gleichzeitig also auch die Umwelt“, erklärte Dr. Jörg Lehmann, Geschäftsführer der Sternquell Brauerei und Vorstand Technik der Kulmbacher Brauerei AG, anlässlich der Einweihung des neuen Sternquell Sudhauses. „Optimierte Warmwasserkreisläufe helfen darüber hinaus, Strom, Gas und Wasser einzusparen. Auch eine zusätzlich neu eingebaute Wärmerückgewinnungsanlage trägt zu einem effizienteren Energie- und Rohstoffeinsatz bei“, fuhr Lehmann fort. Man gewährleiste damit im neuen Sudhaus einen noch schonenderen Ressourcenumgang.

Nicht zuletzt führen die nun kurzen Wege zu einem noch besseren Miteinander der Sternquell-Mitarbeiter, bisher notwenige LKW-Transporte durch die Plauener Innenstadt und damit Belastungen für die Einwohner fallen ab sofort weg. Die Verwaltung bleibt am traditionellen Sternquell-Sitz in der Plauener Dobenaustraße.

Erfolgreiche Anlaufphase

In den zurückliegenden Wochen verlief die Anlaufphase erfolgreich. Dr. Jörg Lehmann und Jörg Sachse nahmen die Einweihung zum Anlass, dem Projektleiter Rüdiger Senf, Leiter Technik der Sternquell Brauerei, allen am Projekt beteiligten Mitarbeitern sowie den zumeist aus der Region stammenden Handwerksbetrieben für ihre Arbeit zu danken: “Ohne Sie alle wäre die zügige Fertigstellung unseres neuen Sudhauses nicht möglich gewesen.“ (mar/foto:sternquell)

2016-08-29

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