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Dramatische Suche an Talsperre Pöhl: Trotz Taucher, Sonarboot und Drohnen bisher keine Spur von Vermissten

Suche an der Talsperre Pöhl wird fieberhaft fortgesetzt

Nach dem Badeunglück auf der Talsperre Pöhl ist die Suche nach den zwei vermissten Männern am Montag mit großem Aufwand fortgesetzt worden. Die beiden 28 und 41 Jahre alten Männer waren am Sonntagnachmittag gemeinsam mit einer 27-jährigen Frau mit einem Tretboot auf der Talsperre unterwegs, als sie ins Wasser gingen und nach bisherigen Erkenntnissen von einer Strömung abgetrieben wurden. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur.

Wie die Suche heute läuft

Bereits am Sonntag hatten Polizei und Rettungsdienste stundenlang an und auf der Talsperre gesucht, ehe der Einsatz wegen der Dunkelheit gegen 22 Uhr vorerst beendet werden musste, wie wir hier berichten. Im Einsatz waren unter anderem Polizei und Wasserschutzpolizei mit Booten, Wasserwacht, Rettungstaucher sowie mehrere Feuerwehren und Drohnen zur Luftaufklärung.

Am Montagvormittag wurden die Maßnahmen wieder aufgenommen, mit verstärkter technischer Unterstützung. Im Einsatz sind Polizei und Wasserschutzpolizei mit mehreren Booten auf der Talsperre, spezialisierte Polizeitaucher, die gezielt den mutmaßlichen Unglücksort und angrenzende Bereiche unter Wasser absuchen, sowie zahlreiche weitere Rettungskräfte mehrerer Organisationen, die die Suche sowohl an Land als auch auf dem Wasser unterstützen.

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Zusätzlich kommen ein Sonarboot zum Einsatz, das den Grund der Talsperre technisch abscannt, Suchhunde, die den Uferbereich absuchen, und Drohnen, die das Areal aus der Luft kontrollieren und den Einsatzkräften einen Überblick über schwer zugängliche Bereiche verschaffen

Wetter erschwert den Einsatz

Am Montag wurde der geplante Einsatz der Polizeitaucher zunächst durch eine Gewitterwarnung ausgebremst. Aus Sicherheitsgründen konnten sie vorübergehend nicht ins Wasser gehen, während Boote der Wasserschutzpolizei die Wasserfläche weiter absuchten.

Was die Ermittler derzeit vermuten

Nach dem bisherigen Stand spricht alles für ein tragisches Badeunglück: Die beiden Männer sollen beim Schwimmen neben dem Tretboot von der Strömung erfasst und abgetrieben worden sein. Die 27-jährige Begleiterin konnte mit dem Tretboot aus eigener Kraft wieder ans Ufer zurückkehren und blieb körperlich unverletzt; sie wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

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Von einer Straftat ist aktuell nicht die Rede; die Polizei spricht im Moment von einem Unglücksgeschehen. Konkrete Hinweise auf den Aufenthaltsort der Vermissten liegen bislang nicht vor, die Suche dauert an.

Mehr dazu auch später bei Vogtland-TV.

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