67. Bombe in Plauen entschärft

250-Kilo-Bombe konnte wegen des Zünders nicht abtransportiert werden

In den vergangenen 40 Jahren sind in Plauen bereits 67 Bomben aus Kriegszeiten entdeckt worden. Zum Glück konnten immer alle entschärft werden. Die letzte am Montag im Reusaer Wald. „Es ist alles gut gegangen“, sagt Robert Ludewig vom Kampfmittelbeseitigungsdienst.

Kurz nach 20 Uhr war die 250-Kilo-Bombe entschärft und die 74 Anwohner konnten in ihre Häuser zurück. ie 250-Kilo-Bombe war nur noch zu einem Drittel vorhanden, dafür aber mit Zünder – musste deshalb entschärft werden und konnte nicht abtransportiert werden.

Im Einsatz vor Ort waren 39 Rettungsdienstkräfte, von der Stadtverwaltung 15 Mitarbeiter, 35 Feuerwehrleute, 12 Polizisten und vier Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Die Evakuierung war gegen 18.30 Uhr abgeschlossen, die Entschärfung begann gegen 19.20 Uhr. „Die Einsatzleitung bedankt sich sehr herzlich bei allen Betroffenen für ihre Mitarbeit, für ihr Verständnis und Kooperation sowie bei allen Einsatzkräften“, heißt es aus dem Rathaus.

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Der Bombenfund vom Montag im Reusaer Wald war nicht der erste an der Stelle. Erst im Juni ist in dem Bereich eine Bombe gefunden worden. Die Region ist eine Verdachtsfläche. Es könnten sich noch mehr Blindgänger hier befinden. (mar, tv westsachsen)

2018-08-29

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