Anzeige
Plauen Nachrichten

Nach Amokfahrt in Leipzig: Sicherheit der Fußgängerzone in Plauen im Fokus

Gefährdungsanalyse der Fußgängerzonen in Plauen

In der Sitzung des Verwaltungsausschusses vom 06. Mai 2026 wurde eine Anfrage zur Gefährdungsanalyse der Fußgängerzone in Plauen gestellt. Diese Anfrage steht im Kontext eines kürzlichen Vorfalls in Leipzig, bei dem ein Auto in eine Fußgängerzone fuhr.

Benjamin Zabel, sachkundiger Einwohner der Fraktion SPD/Initiative Plauen, fragte, ob eine Gefährdungsanalyse für die Fußgängerzonen Bahnhofstraße, Postplatz, Syrastraße und Unterer Graben in Plauen bereits durchgeführt wurde oder durchgeführt werden kann.

Bürgermeisterin Kerstin Wolf antwortete, dass eine solche Analyse bislang nicht vorgenommen wurde. Grundsätzlich wird festgestellt, dass eine Gefährdung von Fußgängern durch einfahrende Fahrzeuge nicht ausgeschlossen werden kann.

Anzeige

„Sollte ein konkreter Prüfauftrag an die Verwaltung erfolgen, empfehlen wir bereits im Vorfeld eine Verständigung zum erwartbaren Ergebnis im Hinblick auf Zielrichtung, Interessenausgleich und Kosten.“

Bürgermeisterin Kerstin Wolf

Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass die Fußgängerzone von Gleisanlagen der Plauener Straßenbahn durchzogen ist, was in einer Gefährdungsanalyse ebenfalls berücksichtigt werden sollte.

Die Anfrage verlief in Anbetracht der tragischen Ereignisse Anfang Mai in Leipzig, als ein Auto in eine Fußgängerzone fuhr und mehrere Menschen verletzte. Dort kam es zu zwei Todesfällen und mehreren Verletzten, was von Leipzigs Oberbürgermeister als „Amokfahrt“ bezeichnet wurde.

Der Vorfall hat die Fragestellung zur Sicherheit in Fußgängerzonen in deutschen Städten neu beleuchtet und führt auch in Plauen zu einer Diskussion über mögliche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Sicherheit von Fußgängern.

Anzeige

Mehr Meldungen

Anzeige