Großbrand im Wald bei Plauen: Hubschrauber und Katastrophenschutz im Dauereinsatz
Rund 25 Einsatzkräfte aus dem Vogtlandkreis verstärken Löscharbeiten im schwer zugänglichen Waldgebiet
Im Gebiet Schwarzes Holz am Rand von Plauen bekämpfen Einsatzkräfte einen Großbrand auf mehr als sieben Hektar. Der Katastrophenschutz des Vogtlandkreises unterstützt mit rund 25 Feuerwehrleuten, zusätzlichem Material und durch vom Freistaat Sachsen bereitgestellte Hubschrauber die Löscharbeiten im schwierigen Gelände.

Katastrophenschutzzüge lösen Feuerwehrkräfte ab
Bei der Bekämpfung des Großbrandes im Gebiet Schwarzes Holz am Rande der Stadt Plauen ist auch der Katastrophenschutz des Vogtlandkreises im Einsatz. Rund 25 Einsatzkräfte der Feuerwehren Muldenhammer und Ruppertsgrün unterstützen im Rahmen der beiden Katastrophenschutzzüge Löschen 1 und 2 die Löscharbeiten.
„Was die Kameradinnen und Kameraden hier leisten, ist aus fachlicher Sicht bemerkenswert. Teile des Brandgebietes sind für Einsatzfahrzeuge kaum erreichbar, sodass Schläuche und weiteres Material über längere Strecken in das Gelände gebracht werden müssen. Hinzu kommen die lange Einsatzdauer und die hohe körperliche Belastung. Umso wichtiger ist es, die eingesetzten Kräfte rechtzeitig abzulösen und die Brandbekämpfung kontinuierlich fortzuführen. Hier zeigt sich, wie professionell die verschiedenen Einheiten ineinandergreifen.“
Kreisbrandmeister Gerd Pürzel
Sie lösen Feuerwehrkameraden ab, die bereits seit Stunden gegen die Flammen kämpfen. Die Löscharbeiten dauern an und bleiben aufwendig, weil Teile des Brandgebietes nur eingeschränkt mit Einsatzfahrzeugen zu erreichen sind und das Gelände schwer zugänglich und unwegsam ist.
Landrat lobt Zusammenarbeit und schnelle Unterstützung

Landrat Thomas Hennig hat sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht und hebt die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte hervor. Wörtlich sagt er: „Bei einem Einsatz dieser Größenordnung zeigt sich, wie gut unsere Feuerwehren im Vogtlandkreis zusammenarbeiten. Gleichzeitig können wir auf die schnelle und unkomplizierte Unterstützung weiterer Partner zählen. Mein Dank gilt dabei auch dem Freistaat Sachsen, der kurzfristig zwei Hubschrauber zur Unterstützung der Brandbekämpfung zur Verfügung gestellt hat. Das hilft den Einsatzkräften vor Ort.“
Das Feuer, das am Dienstagabend ausgebrochen ist, hatte sich zwischenzeitlich über eine Fläche von mehr als sieben Hektar ausgebreitet. Eine weitere Ausbreitung konnte inzwischen eingedämmt werden.
Schwierige Bedingungen im Brandgebiet
Kreisbrandmeister Gerd Pürzel würdigt die Leistung der Einsatzkräfte und bezeichnet sie als fachlich bemerkenswert. Teile des Brandgebietes sind für Einsatzfahrzeuge kaum erreichbar. Schläuche und weiteres Material müssen über längere Strecken in das Gelände gebracht werden.
Hinzu kommen die lange Einsatzdauer und die hohe körperliche Belastung für die Kräfte. Nach seinen Angaben ist es daher besonders wichtig, die eingesetzten Kräfte rechtzeitig abzulösen und die Brandbekämpfung kontinuierlich fortzuführen. Er macht deutlich, dass die verschiedenen Einheiten dabei professionell ineinandergreifen.
Breite Unterstützung durch weitere Organisationen
Neben den Einsatzkräften unterstützt der Vogtlandkreis die Löscharbeiten mit zusätzlichem Material. Unter anderem wurden weitere Schläuche und benötigte Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung gestellt.
Auch andere Organisationen sind eingebunden. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit Drohnentechnik zur Lageerkundung vor Ort und kümmert sich um die Versorgung der Einsatzkräfte. Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützt die Brandbekämpfung. Der Freistaat Sachsen hat kurzfristig Hubschrauber der Polizei zur Unterstützung der Löscharbeiten bereitgestellt. Die zusätzliche Hilfe konnte schnell und unbürokratisch organisiert werden. Die Löscharbeiten dauern weiterhin an.
Landkreis warnt vor hoher Waldbrandgefahr
Die Waldbrandgefahr im Vogtlandkreis ist aufgrund ausbleibender Niederschläge weiterhin hoch. Waldbesucher werden um besondere Vorsicht gebeten. Offenes Feuer und Rauchen im Wald sollen unterbleiben. Auch außerhalb der Waldflächen ist darauf zu achten, dass keine Brandgefahr für angrenzende Wälder entsteht.







