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Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor Betrugsmasche mit Hotelreservierungen

Betrugswarnung: Gestohlene Reservierungsdaten

Die Verbraucherzentrale Sachsen weist darauf hin, dass Betrüger mit echten Hotelreservierungsdaten versuchen, von Gästen Kreditkarteninformationen zu erhalten. Kriminelle versenden gefälschte Nachrichten per WhatsApp, in denen zur Eingabe sensibler Daten aufgefordert wird.

In einem konkreten Fall wurde eine Bautznerin nach einer Hotelbuchung zur Eingabe ihrer Kreditkartendaten aufgefordert. Obwohl die Reise bereits bezahlt war, erhielt sie mehrere WhatsApp-Nachrichten mit korrektem Hotelnamen und Reisezeitraum. Eine angebliche „Check-in-Managerin“ behauptete, das System des Hotels verlange eine Überprüfung der Gästedaten.

„Um den Druck zu erhöhen, wurde ihr mit einer automatischen Stornierung der Buchung und zusätzlichen Gebühren gedroht, falls die vermeintliche Verifizierung nicht innerhalb weniger Stunden erfolgt“, erklärt Steffi Meißner, Leiterin der Beratungsstelle Bautzen.

Steffi Meißner, Verbraucherzentrale Sachsen

Die Täter könnten über Angriffe auf Buchungssysteme von Hotels oder Buchungsplattformen an die Reservierungsdaten gelangen.

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Warnsignale und Handlungsempfehlungen

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, bei verdächtigen Nachrichten folgende Warnsignale zu beachten:

Wer eine solche Nachricht erhält, sollte den Link nicht öffnen und keine persönlichen Daten eingeben. Es wird empfohlen, das Hotel direkt über die offizielle Telefonnummer oder die Kontaktdaten aus der ursprünglichen Buchungsbestätigung zu kontaktieren. Bei bereits eingereichten Daten sollte sofort die Bank oder das Kreditkartenunternehmen kontaktiert werden. Auch eine Anzeige bei der Polizei kann sinnvoll sein.

Bei Unsicherheiten können sich Verbraucher an die Verbraucherzentrale Sachsen wenden. Termine sind telefonisch unter 0341 696 29 29 oder online vereinbar.

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