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ratgeber

Tipps zum Energiesparen während der Ferienzeit

Versteckte Stromfresser abschalten

Mit Beginn der Sommerferien nutzen viele Haushalte die Möglichkeit, zu verreisen. Oft bleiben jedoch Elektrogeräte in den eigenen vier Wänden weiterhin am Netz und verbrauchen somit unbemerkt Strom. In einem typischen Drei-Personen-Haushalt kann der Standby-Betrieb bis zu 20 Prozent der gesamten Stromkosten ausmachen.

Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden und einem Strompreis von etwa 37 Cent pro Kilowattstunde summieren sich die Kosten schnell auf mehrere hundert Euro im Jahr. Ein bewusster Rundgang durch die Wohnung vor der Abreise ist deshalb sinnvoll, um potenzielle Energiefresser nicht zu übersehen.

Ein einfaches Abschalten des Stroms erscheint naheliegend, doch „zuvor sollte gründlich überlegt werden, ob tatsächlich kein Gerät während der eigenen Abwesenheit Strom benötigt“, erläutert Denis Schneiderheinze, Energiereferent der Verbraucherzentrale Sachsen. Geräte wie Kühlgeräte mit medizinischer Notwendigkeit, Alarmanlagen oder Überwachungskameras sollten weiter mit Strom versorgt werden.

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Czerwenka Finanz & Kollegen OHG

Effiziente Maßnahmen zur Energiekostensenkung

Boiler und Heizungen haben einen hohen Energiebedarf; daher lohnt sich deren Abschaltung während längerer Urlaubszeiten. „Das Warmhalten des Wassers verursacht hohe Energiekosten“, so Schneiderheinze. Um Legionellenbildung zu verhindern, sollten nach dem Urlaub etwa zehn Liter Wasser aus allen Wasserhähnen abgelassen werden. Das Ablasswasser eignet sich gut zum Gießen der Grün- und Balkonpflanzen.

Ein weiterer Tipp ist, Steckdosen konsequent zu trennen. Es ist wichtig, dass Geräte tatsächlich vom Stromnetz getrennt sind und nicht nur im Standby-Modus verbleiben. Besonders Computer, Spielekonsolen und Unterhaltungselektronik verbrauchen auch im Standby viel Strom. Router und Festnetztelefone können ebenfalls vom Stromnetz getrennt werden. Viele Router ziehen ähnlich viel Strom wie ein sparsamer Kühlschrank, was auf Dauer jährliche Kosten von bis zu 40 Euro verursacht.

„Das Warmhalten des Wassers kostet viel Energie, daher lohnt sich das Abschalten bei Abwesenheit besonders“

Denis Schneiderheinze, Energiereferent der Verbraucherzentrale Sachsen

Vor kürzeren Abwesenheiten reicht es aus, zu überprüfen, ob die Kühlschranktür dicht schließt. Bei längeren Reisen ist es ratsam, den Inhalt des Kühlschranks aufzubrauchen und das Gefrierfach abzutauen, da eine ein Zentimeter dicke Eisschicht den Stromverbrauch um bis zu 15 Prozent erhöhen kann. Regelmäßiges Abtauen verlängert zudem die Lebensdauer der Geräte.

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Fragen zu effizienten Haushaltsgeräten und Energiesparmöglichkeiten beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale kostenfrei. Mehr Informationen sind unter verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter der kostenlosen Hotline 0800 809 802 400 erhältlich.


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