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Treuener soll Geld aus der Türkei erhalten, Gebührenbetrug im Visier

Warnung vor Gebührenbetrug in Treuen

Eine E-Mail, die viele sprachlos machen dürfte: Ein Mann aus Treuen soll mehr als 462.000 Euro aus der Türkei erhalten. Das Schreiben wirkt offiziell, doch der Teufel steckt im Detail.

Heike Teubner von der Verbraucherzentrale Auerbach. Foto: S. Höfer
Heike Teubner von der Verbraucherzentrale Auerbach. Foto: S. Höfer

In einem Schreiben des türkischen Finanzministeriums wird behauptet, dass die Auszahlung bereits geprüft und bestätigt sei. Trotz der realen Bankverbindung des Empfängers wird um Vorsicht geraten. Bevor das Geld jedoch auf dem Konto eingehen kann, soll eine „regulatorische Kommission“ in Höhe von 1,37 Prozent, konkret 6.332 Euro, vorab entrichtet werden.

„Wenn vor einer angeblichen Auszahlung zunächst mehrere Tausend Euro überwiesen werden sollen, ist höchste Vorsicht geboten“, warnt Heike Teubner, Beratungsstellenleiterin in Auerbach.

Verbraucherzentrale Sachsen

Das tatsächliche Ziel der Betrüger dürfte die Vorauszahlung sein. Wer die geforderte Gebühr überweist, muss befürchten, weder die versprochenen 462.000 Euro noch sein Geld zurückzuerhalten. Diese Masche, die oft als Gewinn, Erbschaft oder Entschädigung verkauft wird, hat sich seit Jahren etabliert.

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Empfehlungen zur Vermeidung von Betrug

Die Verbraucherzentrale Sachsen empfiehlt, keine Vorauszahlungen zu leisten, persönliche Daten nicht zu übermitteln und Zahlungsaufforderungen nicht nachzukommen. Nachrichtempfänger sollten die Angaben unabhängig prüfen und bei Unsicherheit beraten lassen.

Für nähere Informationen bietet die Verbraucherzentrale Sachsen Unterstützung. Terminvereinbarungen sind online oder telefonisch unter 0341 696 2929 möglich.


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