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Food Truck: Was braucht man alles für den Erfolg auf vier Rädern?

Mit Engagement und dem richtigen Gefährt zum Imbisserfolg

Essen-Foodtruck-ExistenzIn US-amerikanischen Großstädten wie New York gehören Food Trucks schon seit vielen Jahren zum Stadtbild dazu – und auch in Deutschland wird das schnelle Essen auf Rädern immer beliebter.

Das mag zum einen daran liegen, dass der Weg zum nächsten Truck häufig kürzer ist als zum nächsten Restaurant oder Supermarkt. Zum anderen wünschen sich insbesondere berufstätige Menschen ein schnelles Essen auf die Hand, das nicht nur schmeckt, sondern am besten auch noch gesund ist und lange satt macht.

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Und viele Food-Truck-Betreiber beweisen mit ihren Angeboten, dass Fast Food durchaus abwechslungsreich, gesund und vor allem lecker sein kann. Immer mehr mutige Köche und Visionäre träumen davon, sich mit einem eigenen Food Truck selbstständig zu machen. Was braucht es alles, um mit dem Imbiss auf vier Rädern Erfolg zu haben?

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Das richtige Konzept

Wie bei jedem anderen Geschäft auch geht es in erster Linie darum, sich von der Konkurrenz abzuheben. Wer also plant, aus dem Food Truck heraus Döner oder Currywurst zu verkaufen, wird es auf dem Markt schwer haben – wenn er nicht gerade durch herausragende Qualität oder eigenwillige Kreationen überzeugt. Wesentlich attraktiver wirkt auf Kunden ein individuelles Konzept mit Speisen, die es so im Umkreis noch nicht gibt.

Da in den letzten Jahren auch das Gesundheitsbewusstsein zugenommen hat, empfiehlt es sich, hochwertige Zutaten zu verwenden, die idealerweise auch noch gesund sind und fit halten. Natürlich ist es auch möglich, Kunden durch exotische Küche anzulocken. Ob indonesische Hausmannskost oder kubanische Snacks – so bekommen die Kunden Gaumengenüsse mit Erlebnischarakter geboten, für die sie bereit sind, mehr zu zahlen.

Das passende Fahrzeug

Neben dem kulinarischen Konzept kommt es bei einem Geschäft auf vier Rädern selbstverständlich auch auf den Imbisswagen an. Diesen kann man heutzutage bereits vollausgestattet ab Werk kaufen. Doch Vorsicht: Je mehr Ausstattung und individuelle Wünsche bei dem Neuwagen berücksichtigt werden sollen, desto teurer wird er auch.

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Eine Alternative stellt der Umbau eines vorhandenen Transporters dar. So lassen sich klassische Nutzfahrzeuge wie der Fiat Ducato dank passender Chassis und Aufbaulösungen von Herstellern wie AL-KO zu einem Food Truck umrüsten. Dank dieser Lösungen wird die Ladefläche bestmöglich genutzt und man schafft Platz, beispielsweise für eine individuelle Küchenzeile oder eine Lagerfläche für Lebensmittel.

Anmeldung, Stellplatz und Co.

Das Konzept ist ausgearbeitet, der Truck steht bereit – nun geht es an die leidige Bürokratie. Eine gute Übersicht über die notwendigen Genehmigungen und Vorschriften findet man auf dem Portal gruenderdeutsch. So bedarf es für den Betrieb eines Food Trucks unter anderem eines Gewerbescheins für Gaststätten und Imbisswagen, den man beim Gewerbeamt beantragt.

Auch eine Lebensmittelhygieneschulung ist für den Betrieb unerlässlich. Zu guter Letzt muss auch das Lebensmittelaufsichtsamt den Food Truck abnehmen, bevor man den Betrieb aufnimmt. Dann jedoch steht dem erfolgreichen Lebensmittelverkauf auf vier Rädern nichts mehr im Wege. (foto:pixabay.com/free-photos)

2019-10-16

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