Startschuss: Bahnhofstraße Plauen wird umgestaltet

Aktion „schräg ist spitze“ beginnt / Plauen gewann „Ab in die Mitte!“ Wettberwerb

Bahnhofstraße Plauen wird umgestaltet„Schräg ist spitze“ lautet das Motto, unter dem die Bahnhofstraße in Plauen in den nächsten beiden Jahren umgestaltet wird, so wie es das preisgekrönte „Ab in die Mitte“-Projekt vorsieht. Die Stadt Plauen hat mit diesem Projekt beim Wettbewerb „Ab in die Mitte! – Die City-Offensive Sachsen“ im Jahr 2016 den ersten Preis und ein Preisgeld von 30 000 Euro gewonnen.

Als Einkaufsstraße mit starkem Gefälle stellt die Bahnhofstraße Plauen für Händler und Kunden eine Herausforderung dar. Insgesamt 300.000 Euro werden investiert, um die Bahnhofstraße attraktiv und erlebnisreich zu machen. Jetzt beginnt der Umbau. Die erste Bank wird in Höhe der Kolonnaden aufgestellt, die Fundamente sind bereits gegossen. In den kommenden drei Wochen folgen außerdem weitere Bänke und Spielgeräte entlang der Straße. Außerdem wird (wetterabhängig) ein Hüpfkästchen aufs Pflaster gepinselt (vielleicht auch erst nach dem Winter).

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Die Kinofenster werden ebenfalls in den nächsten Tagen mit Bildern verschönert – der Termin wird noch bekannt gegeben. Die Künsterin Anja Werner hat mit ihrer Schülergruppe art collektiv eine fortlaufende Geschichte für die Fenster entwickelt. Die Gestaltung des Bauzauns vor dem ehemaligen „Vogtlandhof“ erfolgt ebenfalls noch in diesem Herbst. Nach derzeitigem Planungsstand soll dann bis 2019 alles fertig gestellt werden. Neues Flair soll auf der Bahnhofstraße herrschen.

Plauen will beim Städtewettbewerb punkten

Das sieht das Projekt vor:
Die 500 Meter Bahnhofstraße vom Tunnel bis zum Albertplatz werden in drei Etappen eingeteilt und mit viel Grün und Farbe umgestaltet.
1.      Etappe „aktiv einkaufen“ zwischen Postplatz und Stresemannstraße: Mit Spielangeboten für kleine und große Kinder lässt sich die „Schräge“ für die Familien leicht überwinden. Viele attraktive Sitzmöglichkeiten laden dabei dazu ein, zu verweilen und das Leben in der Straße und die Architektur auf sich wirken zu lassen.
2.      Etappe „aktiv gestalten“ zwischen Stresemannstraße und Jößnitzer Straße: Eine große, aufwändig gestaltete Verweilzone am Abzweig der Stresemannstraße bildet den Auftakt für diesen Straßenabschnitt, den kreative Künstler, Vereine und Unternehmer auf vielfältige Art und Weise (Grün, Kino-Fenster, Bauzaun, Spielgerät) gestalten.
3.      Etappe „aktiv wohnen“ zwischen Jößnitzer Straße und Albertplatz: Eine Spielfläche für die Kleinen und Kommunikationsmöglichkeiten für Jung und Alt lassen hier die Anwohner und die Kunden aus der unmittelbaren Umgebung aktiv werden.

Und als zusätzliches Angebot sollen kostenloses WLAN, Hotspots und Handy-Ladestationen zum Verweilen in der Fußgängerzone einladen. (mar, pl)

2017-09-15

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