Plauener Freibad leitet Chlor in Pietzschebach

Polizei gibt Laborergebnisse bekannt

 

Nach der erneuten Gewässerverunreinigung des Pietzschebaches in Plauen steht fest, dass das Freibad Haselbrunn für den Umweltskandal, bei dem rund 140 Fische in einer Aufzuchtanlage starben, verantwortlich ist.

 

Das hat die Auswertung verschiedener Wasserproben ergeben. Darin wurde eine erhöhte Konzentration von Chlor und Tensiden nachgewiesen. Die gleichen Chemikalien fanden sich auch in einem Wasserbecken des Freibades, so die Polizei. Dieses Becken sei nicht vollständig an die Kanalisation angeschlossen, teilt die Stadt Plauen mit.

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Damit beim Ablassen des Wassers der Bach nicht mehr belastet wird, soll im Frühjahr das Becken an die Kanalisation angeschlossen werden. „Wir bedauern die Vorkommnisse außerordentlich. Der finanzielle Schaden, der durch das Sterben der Fische eingetreten ist, soll ersetzt werden“, sagte Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer. (mr)

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2010-11-02

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