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Plauen will Außenstelle für Stasi-Unterlagen

Altes Brandschutzamt könnte Dokumentationszentrum werden

Plauen will Außenstelle für Stasi-Unterlagen Das Brandschutzamt am Oberen Graben in Plauen könnte zur Außenstelle für Stasi-Akten werden. Das möchte Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer. Er bringt damit Plauen bei der Suche nach einer geeigneten Außenstelle für die Stasi-Akten in Sachsen ins Spiel.

Bisher sind Leipzig und Chemnitz als mögliche Standorte im Gespräch. Der Freistaat Sachsen und der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, sehen Leipzig als Favorit. Entschieden ist noch nichts. Plauens Stadtchef sieht das Brandschutzamt im Stadtzentrum als geeigneten Ort für eine Außenstelle. Das städtische Gebäude steht seit Jahren leer.

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In Plauen gab es die erste erste Großdemonstration 1989, zwei Tage vor Leipzig. Die Rolle Plauens dürfe man nicht vergessen, so Oberdorfer. Er könne sich eine Kombination mit einem Dokumentationszentrum und einer Ausstellung vorstellen. „Es ist ein kleines Gebäude. Man könnte an diesen Machtapparat und an diese Zeit, wie das Volk den Mut hatte, sich der Diktatur der DDR entgegenzustellen, erinnern“, sagt Ralf Oberdorfer. (mar)

2019-08-01

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