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Plauen Nachrichten

Bauarbeiten am Weisbachschen Haus in Plauen bis Ende 2025 beendet

Erster Teil der Sanierung abgeschlossen

Die Sanierungsarbeiten am Weisbachschen Haus in der Spitzenstadt schreiten voran. Der erste Bauabschnitt ist seit November 2023 abgeschlossen, während der zweite Abschnitt bis Jahresende 2025 abgeschlossen sein soll.

"Fabrik der Fäden" in Plauen: Textilgeschichte mit nationaler Bedeutung
„Fabrik der Fäden“ in Plauen: Textilgeschichte mit nationaler Bedeutung

Der erste Teil der Sanierung im Weisbachschen Haus, wo die Fabrik der Fäden untergebracht ist, ist erfolgreich abgeschlossen. Aktuell werden im zweiten Bauabschnitt die Gebäude der Bleichstraße 3 bis 7 saniert, ermöglicht durch das Förderprogramm „Lebendige Zentren-Plauen Mitte“. Dieses Projekt zielt darauf ab, ein Mehrzweckgebäude mit büroartigen Nutzungen zu schaffen.

Zu den Renovierungsmaßnahmen gehören der Bau eines innenliegenden Sicherheitstreppenhauses, die Installation eines Aufzugs, neuer WC-Anlagen sowie Teeküchen. Zudem wurden die Decken saniert, die Fassade neu verputzt und die Fenster sowie Außentüren erneuert. Die Elektroinstallation und Beleuchtung wurden ebenfalls modernisiert, und es wurde eine neue Heizungsanlage an den bestehenden Fernwärmeanschluss angeschlossen.

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Czerwenka Finanz & Kollegen OHG

„Wir sind froh, dass wir die Fördermittel aus dem Programm ‚Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne‘ für das Weisbachsche Haus erhalten haben. Bis Ende des Jahres haben wir noch Zeit für die Fertigstellung. Bis jetzt liegen wir im Kostenbudget und gut im Zeitplan.“

Kerstin Wolf, Bürgermeisterin

Die Bauarbeiten begannen im März 2025 und sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Neben den noch ausstehenden Dach- und Pflasterarbeiten im Innenhof werden im Innenbereich die Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallation sowie Trockenbauarbeiten realisiert.

Geplante Nutzung und Fördermittel

Nach Abschluss der Bauarbeiten sind die Räumlichkeiten für Büros, Vereine und eine Kreativwerkstatt vorgesehen. Konkrete Pläne werden in der Stadtratssitzung am 30. Juni vorgestellt. Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf etwa 5,38 Millionen Euro, wobei rund 3,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm stammen und 142.644 Euro durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereitgestellt werden.

Laut Angaben von Bürgermeisterin Kerstin Wolf wird die Familie Weisbach für die gute Zusammenarbeit während der Bauarbeiten gedankt.

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