700 Neugeborene in Plauen

Rückblick des Standesamtes auf das Jahr 2009

 

Mit einer runden Zahl schließt das Standesamt in Plauen das Jahr 2009 hinsichtlich der Geburten ab: genau 700 wurden bis zum 31. Dezember 2009 beurkundet. Darunter waren 344 Jungen und 338 Mädchen, informiert das Standesamt. Neun Zwillingsgeburten stehen zu Buche: fünf Jungenpaare, ein Mädchenpaar und drei Pärchen.

 

Spitzenreiter bei den Vornamen war bei den Jungen Paul (zwölf Mal vergeben), dicht gefolgt von Ben (elf) und Felix (neun). Bei den Mädels gibt es 23 Sophies, elf Maries und acht Annas. “Sophie und Marie waren übrigens auch 2008 unter den fünf beliebtesten Namen, sozusagen ein Dauerbrenner”, informiert Dietberga Zabel, Fachgebietsleiterin Personenstandswesen. Weg von der Masse kamen Eltern mit ungewöhnlichen Vornamen wie Joko, Leland und Iven für die Jungs und Elea, Holli und Kaylene für Mädchen.

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Nicht alle sind Plauener

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Zum Beurkundungszeitraum eines Jahres gehören im Standesamt übrigens alle Neugeborenen, die von Januar bis Dezember 2009 angemeldet wurden. “Darunter sind durchaus auch Kinder, die noch im Dezember 2008 geboren, aber erst im Januar 2009 gemeldet wurden”, erklärt Zabel. Das heißt aber nicht, dass alle angemeldeten Kinder Plauener sein müssen. Zur Erklärung: “Hier werden alle Kinder beurkundet, die im Plauener Klinikum geboren werden. Dabei ist egal, wo die Kindeseltern wohnen. Laut Gesetz ist immer dasjenige Standesamt für die Beurkundung eines Personenstandsfalles (Geburt, Eheschließung, Sterbefall) zuständig, in dessen Zuständigkeitsbereich sich dieser ereignet”, so Dietberga Zabel. Ebenso können Mütter, die in Plauen wohnhaft sind, ihre Babys auch außerhalb (Adorf, Rodewisch, Reichenbach) zur Welt bringen. Diese Kinder werden dann beim jeweils für den Geburtsort zuständigen Standesamt beurkundet, sind aber trotzdem “Plauener”, da sie ja hier wohnen.


Mehr als 200 Ehen

Im Jahr 2009 wurden in Plauen 223 Ehen und eine Lebenspartnerschaft zwischen 2 Frauen geschlossen. Davon gab es allein am 9.9.2009 acht Eheschließungen. Die beliebtesten Monate für Eheschließungen waren wiederum der Mai und der August. Traditionell entschlossen sich auch im vergangenen Jahr wieder rund 95 Prozent der Paare bei der Namensführung in der Ehe für den Namen des Mannes als Ehenamen. Die weiteren Möglichkeiten, wie Name der Frau als Ehename, Doppelname eines Ehepartners oder getrennte Namensführung sind eher selten. (ce/pl)

 

2010-01-13

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