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Yvonne Magwas (CDU)

600 Fans feuern Plauener Wasserballer an

Spiel gegen deutschen Meister

Vor einer sensationellen Kulisse empfing der Schwimm-Verein „Vogtland“ Plauen am vergangenen Samstag keinen geringen, als den amtierenden deutschen Meister und Pokalsieger ASC Duisburg. Das Losglück bescherte den Plauenern im Achtelfinale des Deutschen Wasserballpokals diesen Pokalknüller vor heimischer Kulisse.

Über 600 Zuschauer feuerten Ihre Wasserballer im ausverkauften Plauener Stadtbad frenetisch an, mussten aber eine deutliche 4:15-Niederlage (1:4; 0:1; 2:7; 1:3) hinnehmen. Somit scheidet der SVV im Rennen im den Deutschen Wasserballpokal vorzeitig aus.

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Die Titelverteidiger aus dem Ruhrgebiet reisten in Bestbesetzung an, darunter auch sechs Wasserballnationalspieler. Sogar für die erfolgsverwöhnten Duisburger, die auch im internationalen Wasserballzirkus mitmischen, war die Reise ins Vogtland ein besonderer Termin im gut gefüllten Spielplan. Ligaweit spricht sich die grandiose Zuschauerkulisse des Plauener Stadtbades herum, sodass nun auch der deutsche Meister am eigenen Leib erfahren durfte, was der SVV Spieltag für Spieltag auf die Beine stellt.

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NOBELNIGHTS PLAUEN

Demensprechend hoch war die Motivation in beiden Lagern, als die Schiedsrichter 15:30 Uhr das Achtelfinale anpfiffen. Trainer Jörg Neubauer verrät vor dem Spiel: „Zunächst ist es für uns nicht nur ein einzigartiges Erlebnis gegen den Deutschen Meister ins Wasser zu steigen, sondern auch eine einmalige Herausforderung. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen und bestens dagegenhalten.“

Erwartungsgemäß legten die Gäste vor. Innerhalb der ersten fünf Spielminuten trafen Dennis Eidner, Julian Real und Tobias Kreuzmann zum 0:4. Alle drei bewiesen, dass sich nicht umsonst dem Bundeskader des DSV angehören. Erst gegen Ende des ersten Spielabschnitts gelang Spielmacher Alexander Fritzsch der 1:4 Anschlusstreffer. Nach der ersten Pause standen die Gastgeber in der Defensive noch kompakter und verteidigten hochkonzentriert. Lediglich ein Gegentor musste Schlussmann Richard Noack zulassen. Darunter litt aber der Angriff. Keiner der Plauener Torjäger konnte im zweiten Viertel einnetzen. Nach dem Seitenwechsel wurden die deutschen Meister ihrer Favoritenrolle endgültig gerecht.

Das Tempo im Wasser wurde kontinuierlich erhöht, sodass die Vogtländer mehr Konter zulassen mussten. Auch die Verteidigung der Gäste stand so sicher, dass die Sachsen nur selten eine Anspielstation finden konnten. In diesem Spielabschnitt entschied der ASC Duisburg die Begegnung endgültig, als sich die Gäste von der Wedau einen Neun-Tore-Vorsprung erarbeiteten. Im letzten Spielabschnitt betrieben die Duisburger nur noch Ergebniskorrekturen, da sich das Weiterkommen für die Titelverteidiger „in trockenen Tüchern“ befand. Neuzugang Peter Karteszi sorgte in der Schlussphase für tosenden Applaus, als er zu 4:12 verkürzte. Verdient zieht der ASCD in das Viertelfinale des deutschen Pokalwettbewerbs ein, aber auch im Plauener Lager ist man mit der gezeigten Leistung zufrieden. Neubauer: „Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Da hätte man nicht mehr erwarten können. Die Duisburger mussten jedoch auch schnell merken, dass ein Sieg gegen uns durchaus mit Arbeit verbunden ist. Das macht uns ein wenig stolz. Ein entscheidender Punkt, an dem wir in den kommenden Spielen arbeiten müssen, ist die Spieldisziplin. Wenn wir eine Marschroute vorgeben, müssen wir versuchen, diese umzusetzen. Davon habe ich heute nichts gesehen. Bis zur nächsten Begegnung müssen besonderes die Führungsspieler an dieser Spieldisziplin arbeiten.“

Bereits am kommenden Samstag ist der SV Weiden in Plauen zu Gast. Ab 16.00 Uhr hat der SVV die nächste reale Chance auf Bundesligapunkte. (few)

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2014-01-21

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