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Neuer Trainer, neue Energie: VFC Plauen startet mit Sven Köhler in die Vorbereitung

Sven Köhler übernimmt beim VFC Plauen das Traineramt. Zum Auftakt spricht der 60-Jährige über Vorfreude, Erwartungen, den Kader und die besondere Fußballkulisse in Plauen. Der VFC Plauen ist in die Saisonvorbereitung gestartet.

Hat alles im Blick: Sven Köhler (Bildmitte) ist neuer Cheftrainer beim VFC Plauen. Foto: Sebastian Höfer
Hat alles im Blick: Sven Köhler (Bildmitte) ist seit Saisonbeginn neuer Cheftrainer beim VFC Plauen. Foto: Sebastian Höfer

Beim Trainingsauftakt stand vor allem ein Mann im Mittelpunkt: Sven Köhler. Der neue Cheftrainer kam vom Ligakonkurrenten Auerbach nach Plauen und wurde beim VFC nach eigenem Eindruck offen empfangen.

„Ich freue mich, hier in Plauen zu sein“, sagte Köhler zum Start. Er habe das Gefühl, dass sich viele Menschen im Verein und im Umfeld auf seine Arbeit freuen. „Ich hoffe, die Leute haben sich nicht alle verstellt“, fügte er mit einem Lachen hinzu. Auch sein Abschied aus Auerbach sei ohne böses Blut verlaufen.

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Köhler sieht große Vorfreude beim VFC Plauen

Für den gebürtigen Freiberger beginnt in Plauen ein neues Kapitel. Die erste Einheit mit der Mannschaft bewertete er positiv. Gerade zu Beginn einer Vorbereitung sei die Bereitschaft der Spieler erfahrungsgemäß hoch. Das gelte besonders dann, wenn ein neuer Trainer komme und sich jeder neu zeigen wolle.

„Es ist natürlich die Hoffnung des Trainers, dass die Spieler auf den Trainer hören und versuchen, das umzusetzen, was an Anweisung kommt“, sagte Köhler. Für ihn geht es nun darum, die Mannschaft kennenzulernen, Abläufe einzustudieren und den Konkurrenzkampf im Kader zu nutzen.

Kader soll noch gezielt verstärkt werden

Ganz abgeschlossen ist die Planung beim VFC Plauen offenbar noch nicht. Köhler machte deutlich, dass auf der einen oder anderen Position noch Handlungsbedarf bestehen könnte. Mehrere Spieler hätten den Verein verlassen, externe Neuzugänge seien bislang noch nicht in gleicher Zahl dazugekommen.

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„Ich glaube, das wird wichtig sein, dass wir uns im Aufsichtsrat und im Vorstand austauschen und gemeinsam eine Lösung finden“, sagte Köhler. Ziel sei es, möglicherweise noch den einen oder anderen Spieler zu holen. Der Trainer setzt dabei auf gemeinsame Entscheidungen im Verein.

Größere Bühne, mehr Aufmerksamkeit

Seinen Wechsel nach Plauen begründet Köhler auch mit den Rahmenbedingungen. Das Stadion, das Umfeld und die Wahrnehmung des Vereins seien für ihn wichtige Punkte. „Die Bedingungen sind sehr, sehr ordentlich. Es ist ein wunderbares Stadion“, sagte der neue Cheftrainer.

Zugleich weiß Köhler, dass am Ende im Fußball die Ergebnisse zählen. „Es wird darauf ankommen, dass wir erfolgreichen Fußball spielen. Dann kommen die Leute gerne ins Stadion. Aber damit steht und fällt im Fußball alles.“

Testspiele mit klaren Signalen

Auch sportlich hat der VFC Plauen bereits erste Eindrücke gesammelt. Beim Vereinsfest des Triebeser SV bestritt die Mannschaft ihr erstes Testspiel der Vorbereitung. Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigte der VFC eine engagierte Leistung und gewann deutlich mit 15:0.

Beim Blitzturnier in Hartmannsdorf warteten anschließend höherklassige Gegner. Gegen den ZFC Meuselwitz erreichte der VFC Plauen ein 0:0. Gegen den Chemnitzer FC musste sich die Mannschaft knapp mit 0:1 geschlagen geben. Beide Gegner spielen in der Regionalliga.

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Für den neuen Trainer und seine Mannschaft bleibt die Vorbereitung damit eine Phase des Suchens, Prüfens und Zusammenwachsens. Der Auftakt zeigt: Beim VFC Plauen ist Bewegung drin. Und mit Sven Köhler beginnt eine Zeit, in der sich vieles neu sortiert.

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