- Mittwoch, 4 Februar 2026, 19:38 Uhr | Lesezeit ca. 3 Min.
Tag der Sachsen in Plauen: Staffelstab übergeben und neue Akzente vorgestellt
Größtes Vereins- und Verbandsfest des Freistaates findet 2027 erstmals im Sommer und gemeinsam mit dem Spitzenfest statt
Plauen richtet den 31. „Tag der Sachsen“ aus und übernimmt damit eine der größten Kultur- und Ehrenamtsveranstaltungen im Freistaat. Das Fest wird erstmals nicht am gewohnten Septemberwochenende, sondern im Sommer gemeinsam mit dem Plauener Spitzenfest gefeiert.
Zuschlag für Plauen und Staffelstabübergabe
Plauen hat vom Kuratorium „Tag der Sachsen“ den Zuschlag für die Ausrichtung des 31. „Tages der Sachsen“ erhalten und folgt damit auf die bisherige Gastgeberstadt Sebnitz. Die offizielle Staffelstabübergabe zwischen beiden Städten erfolgte kürzlich in der Fabrik der Fäden in Plauen. Dabei nahm Oberbürgermeister Steffen Zenner den Staffelstab von seinem Amtskollegen aus Sebnitz, Ronald Kretzschmar, entgegen.
Mit der Übergabe beginnt für Plauen die organisatorische Verantwortung für eines der größten Vereins- und Verbandsfeste Sachsens, das bereits einmal in der Spitzenstadt zu Gast war.
Große Aufgabe mit klaren Zielen

Oberbürgermeister Steffen Zenner sieht in der Ausrichtung eine anspruchsvolle, zugleich aber auch große Chance für die Stadt. Nach seiner Einschätzung wird Plauen an frühere Erfolge anknüpfen und ein Veranstaltungsniveau bieten können, das dem hohen Anspruch des Festes gerecht wird. Erste Ideen und Konzepte liegen bereits vor und sollen in den kommenden Monaten weiterentwickelt werden.
Auch aus Sebnitz kommen positive Wünsche für den künftigen Gastgeber. Dort wird der „Tag der Sachsen“ als prägendes Ereignis wahrgenommen, das viele Besucherinnen und Besucher angezogen und die Stadt nachhaltig geprägt hat.
Vertrag unterzeichnet und Unterstützung zugesichert
Im Rahmen der Staffelstabübergabe wurde eine Vereinbarung zwischen der Stadt Plauen und dem Kuratorium „Tag der Sachsen“ zur Durchführung des Festes unterzeichnet. Der Präsident des Kuratoriums, Landtagspräsident Alexander Dierks, betonte die Herausforderungen, die mit der Ausrichtung verbunden sind, zugleich aber auch den besonderen Wert der Veranstaltung für die Gastgeberstadt.
Er hob hervor, dass der organisatorische Aufwand groß sei, sich dieser jedoch mit Beginn des Festes in ein positives Gemeinschaftserlebnis verwandle. Die Stadt Plauen könne dabei auf die Unterstützung des gesamten Kuratoriums zählen.
Vorbereitung und Beteiligung der Öffentlichkeit
Nach der offiziellen Übergabe beginnen nun die konkreten Planungen für den „Tag der Sachsen“ 2027. Dazu zählt auch ein geplanter Wettbewerb zur Findung des Festmottos, an dem sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Weitere Informationen hierzu sollen zeitnah veröffentlicht werden.
Alle aktuellen Hinweise und Hintergründe zur Veranstaltung werden auf den Internetseiten zum „Tag der Sachsen“ 2027 und der Stadt Plauen bereitgestellt.
Ein Fest mit Geschichte und Premiere
Der „Tag der Sachsen“ wurde erstmals Anfang der 1990er-Jahre gefeiert und hat sich seitdem zu einem bedeutenden Volks- und Vereinsfest entwickelt. In zahlreichen Städten des Freistaates bot er Vereinen und Verbänden eine Bühne, um ihre ehrenamtliche Arbeit einem breiten Publikum zu präsentieren.
Die Austragung lebt vom Engagement der Kommunen, der Vereine und vieler Helferinnen und Helfer und zieht regelmäßig hunderttausende Gäste an. In Plauen erlebt das Fest eine besondere Premiere: Erstmals findet es im Sommer statt und wird gemeinsam mit dem Plauener Spitzenfest gefeiert. Damit setzt die Spitzenstadt neue Akzente und schreibt ein weiteres Kapitel in der Geschichte des „Tages der Sachsen“.








