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ratgeber
  • Sonntag, 7 Dezember 2025, 21:29 Uhr | Lesezeit ca. 3 Min.

Badezimmer neu gestalten: Welches Budget muss man einplanen?

Eine Badrenovierung kann schnell zur Herausforderung werden. Nicht nur wegen der zahlreichen Gestaltungsfragen, sondern vor allem wegen der Kosten, die viele Menschen unterschätzen. Zwischen dem Wunschdesign und einem realistischen Budget liegen manchmal Welten. Damit aus dem Traumbad kein teures Abenteuer wird, lohnt sich ein genauer Blick auf die wichtigsten Preisfaktoren, typische Stolperfallen und mögliche Sparstrategien.

So klappt es mit der Einschätzung eines realistischen Budgets

Wer sein Bad renoviert, sollte vorab wissen, was finanziell auf ihn zukommt. Für ein durchschnittliches Bad mit acht Quadratmetern liegen die Gesamtkosten im Jahr 2025 zwischen etwa 7.200 und 28.000 Euro.

Weil manche Arbeiten sowohl in kleinen als auch großen Bädern notwendig sind, kann es vorkommen, dass ein Gäste-WC oder kleines Bad bei der Renovierung nicht viel günstiger ist als ein deutlich größeres Bad.

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Bei der Planung der Badrenovierung spielen aber nicht nur die handwerklichen Leistungen und Installationen eine Rolle, sondern auch die Materialien. Besonders im Bereich der Badfliesen gehen die Geschmäcker und die Preise weit auseinander. Hochwertige Fliesen sind bei der Badrenovierung oft ein wesentlicher Kostenfaktor.

Diese Faktoren beeinflussen die Renovierungskosten besonders

Wer sich fragt, wo das meiste Geld bei einer Badsanierung bleibt, bekommt eine klare Antwort. Die Handwerkerkosten machen rund 60 Prozent der Gesamtausgaben aus. Wie viel man pro Stunde bezahlt, hängt vom Wohnort ab. 

Während kleinere Städte mit etwa 45 Euro pro Stunde günstiger liegen, können es in Großstädten bis zu 80 Euro sein. Im Vogtland lässt sich durch regionale Betriebsfirmen an dieser Stelle oft deutlich sparen. 

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Dazu kommen Kosten für Badmöbel, Beleuchtung, Elektrik, Malerarbeiten und Co. Auch hier gilt: Die Preise variieren je nach Ort und Anbieter. Wer besonderen Wert auf Design legt, muss mit Aufpreisen rechnen. Abgesehen davon fallen Kosten für den Abriss und die Entsorgung der alten Badezimmerausstattung an. 

Wer renoviert, sollte außerdem einen Puffer für unvorhergesehene Ereignisse haben. Vor allem in alten Gebäuden tauchen nicht selten alte Leitungen, feuchte Wände oder Schimmelbefall auf. Diese Risiken müssen im Zuge der Renovierung eingeplant werden. 

Sparpotenziale, Finanzierungswege und Fördermittel clever nutzen

Wer beim Badumbau eigene Arbeit einbringen kann, spart oft Hunderte Euro. Gerade in standardisierten Räumen wie dem Gäste-WC lassen sich einfache Aufgaben gut selbst übernehmen. 

Das größte Sparpotenzial liegt aber in der Materialwahl. Eine schlichte Armatur gibt es schon ab 50 Euro, während es bei Designerstücken schnell über 500 Euro werden können. Gleiches gilt für Duschkabinen, Lichtinstallationen oder Waschtische. 

Es lohnt sich, mehrere Fachbetriebe aus der Region anzusprechen und vor Ort Maß nehmen zu lassen. So zeigen sich Unterschiede im Preis und Planungsfehler lassen sich vermeiden. Staatliche Förderungen sind ebenfalls interessant. Zuschüsse der KfW gibt es zum Beispiel für barrierefreie Umbauten wie eine bodengleiche Dusche oder für energetische Sanierungsmaßnahmen. 

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Zusätzlich lassen sich bis zu 20 Prozent der anfallenden Kosten steuerlich absetzen, wenn die Arbeiten durch einen Fachbetrieb erledigt und in der Steuererklärung korrekt erfasst werden. Fehlen größere Rücklagen, helfen passende Finanzierungswege wie Bausparvertrag, Modernisierungskredit oder eine Ratenzahlung. 

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