Plauen Nachrichten
  • Freitag, 20 März 2026, 09:22 Uhr | Lesezeit ca. 2 Min.

Digitaler Erinnerungsort in Plauen steht vor Einweihung

Interaktiver Monitor informiert über Friedliche Revolution in Plauen

Am Thomas-Küttler-Platz in Plauen wird Freitagnachmittag (16:30 Uhr) ein neuer digitaler Erinnerungsort offiziell eingeweiht. Ein interaktiver Monitor macht die Geschichte der Friedlichen Revolution und den Mut der Plauener Bevölkerung von 1989 auf moderne Weise erlebbar. Die Einweihungsfeier findet im Rahmen des deutschlandweiten Tages der Demokratiegeschichte statt.

Gemeinsames Engagement für die Erinnerung

Der digitale Erinnerungsort ist ein Gemeinschaftsprojekt, das auf die Initiative der Plauener Sebastian Höfer und Martin Reißmann zurückgeht. Gemeinsam mit der Stadt Plauen haben sie das Vorhaben in den vergangenen Wochen umgesetzt. Ziel ist es, einen zeitgemäßen und zugänglichen Ort der Information und Begegnung zu schaffen, der das demokratische Engagement von 1989 würdigt.

Was Besucher erwartet

Der neue Monitor ist mit einem Touchscreen und Audioausgabe ausgestattet. Besucher können sich interaktiv durch verschiedene Inhalte zur Friedlichen Revolution 1989 und ihren Akteuren in Plauen klicken. Die Informationsstele soll künftig mit weiteren Inhalten ergänzt werden und so ein lebendiger Erinnerungsort bleiben.

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Unterstützung und Umsetzung

Feierliche Einweihung mit Gästen

Zur Einweihung am Freitagnachmittag (16:30 Uhr) werden Oberbürgermeister Steffen Zenner, Vertreter der Stiftung „Orte der deutschen Demokratiegeschichte“, der Vogtlandkreis sowie Bürgerinnen und Bürger erwartet. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet und bietet Gelegenheit, den neuen Erinnerungsort erstmals zu erleben.

Der Thomas-Küttler-Platz ist ein zentraler Gedenkort für die Friedliche Revolution in Plauen. Mit der neuen digitalen Stele wird die Geschichte für alle Generationen anschaulich und noch intensiver direkt am historischen Ort erlebbar gemacht. Die Einweihung ist Teil des bundesweiten Tages der Demokratiegeschichte, einer Initiative der Stiftung „Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ und ihrer Partner.

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