- Freitag, 27 Februar 2026, 14:20 Uhr | Lesezeit ca. 2 Min.
Plauener Straßenbahn nach Streik: Große Entscheidungen stehen bevor
Konzept für Nahverkehr in Plauen vor Entscheidung im April
Nach dem Warnstreik im kommunalen Nahverkehr am Freitag, 27. Februar 2026, bleibt die Situation rund um die Plauener Straßenbahn weiterhin im Fokus. Während die Straßenbahnen in Plauen den Betrieb für einen Tag eingestellt hatten, liefen Regionalbusse und Züge im Vogtland regulär. Der Streik hat die bestehenden Herausforderungen des öffentlichen Nahverkehrs aufgezeigt, bleibt jedoch ein vergleichsweise kurzer Einschnitt.
Parallel dazu haben Stadt und Landkreis ihre Zusammenarbeit in den letzten Wochen zur Zukunft der Straßenbahn weiter vertieft. Bereits am 21. Januar wurden Ergebnisse einer gemeinsamen Arbeitsgruppe ausgewertet und nächste Schritte vereinbart. Ziel ist eine langfristig tragfähige und zukunftsfähige Perspektive für den Nahverkehr in Plauen und im Vogtland.
Nach dem Straßenbahnstreik: Stadt und Landkreis beraten gemeinsame Zukunft



Landrat Thomas Hennig und Oberbürgermeister Steffen Zenner betonen den politischen Willen, den Prozess im Schulterschluss zu gestalten. Im Zentrum stehen die Prüfung von Finanzierungs- und Organisationsmodellen sowie das Identifizieren von möglichen Synergie- und Entlastungspotenzialen. Organisatorische Schnittstellen werden analysiert, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen berücksichtigt.
Ein weiteres Ziel ist das Gespräch mit der Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, um die finanziellen Möglichkeiten auf Landesebene zu klären. Voraussetzung für die Vorlage eines umfassenden Zukunftskonzepts ist eine endgültige Entscheidung zur Finanzierung durch den Freistaat. Diese soll den Gremien von Landkreis und Stadt im April präsentiert werden.
Landrat und Oberbürgermeister bezeichnen die bisherigen Ergebnisse als erste Schritte und betonen die Bedeutung eines transparenten und gemeinschaftlichen Prozesses.





