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Radprofi Fischbach stürzt Vogtland-Arena runter

Weltrekordversuch auf Skisprung-Großschanze geht schief

 


Unfassbar! Dieser Rekordversuch ging schief: Der bekannte Radprofi Johannes Fischbach aus Rehau wollte auf der Vogtland-Arena Klingenthal einen neuen Weltrekordversuch aufstellen und stürzte schwer. Die Bilder vom Sturz gehen derzeit durchs Netz und sehen dramatisch aus. Zum Glück wurde der erfolgreiche Radfahrer nur leicht verletzt.

Wie erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich der missglückte Sprung bereits Mitte September. Für den Versuch hatte Johannes Fischbach extra eine eigene Schanzenkonstruktion auf der installiert. Ziel des mehrfachen Deutschen Meisters in verschiedenen Mountainbike-Disziplinen war es, die 60-Meter-Marke mit einem Sprung mit dem Mountainbike zu knacken. Vor einigen Jahren war Fischbach bereits von einer 85-Meter-Schanze gesprungen, kam auf eine Weite von 50 Metern. 

 

 „Den alten Weltrekord haben wir bereits beim Testsprung gebrochen. Allerdings wollte ich es ausreizen. Dabei ging es dann leider schief.“

Johannes Fischbach


Sein Versuch, es auf die Spitze zu treiben, ging diesmal schief: „Wir haben jetzt gesehen, dass das einfach nicht möglich ist. Mit einem Bike von einer Skischanze zu hüpfen passt eben doch nicht perfekt. Ist ja auch eine Skischanze“, so Fischbach.

Fischbach fühlte sich wie unter einem Traktor

Rad-Profi-Johannes-FischbachIm Video ist zu sehen, wie der 31-jährge etwa 45 Meter nach dem Absprung vom mit Holzplanken verlängerten Schanzentisch kurz vor der Landung nach vorn überkippt und stürzt. Danach rutscht er, gefolgt von seinem Bike, den gesamten Schanzenauslauf hinunter, ist anschließend etwas wacklig auf den Beinen.

„Es hat mich schon ordentlich durchgeschüttelt und am nächsten Tag hab ich mich gefühlt, als ob ich unter einen Traktor gekommen wäre. Es gab aber keine ernsthaften Verletzungen, abgesehen von Schleudertrauma und einigen Prellungen. Eine Woche nach der Aktion war ich schon wieder bei den Deutschen Meisterschaften am Start.“

Als Trost darf sich Fischbach über einen Eintrag ins Guinness-Buch freuen. Die genaue Weite seines Rekordsprungs weiß er jedoch nicht: „Ich war an dem Tag physisch und mental nicht mehr auf der Höhe. Die Enttäuschung über den Sturz war schon sehr groß, deshalb hatte mich die Weite des Probesprungs nicht wirklich interessiert. Es waren knapp 40 Meter.“

 


Die exakte Weite darf auch erst bekannt gegeben werden, wenn das Anerkennungsverfahren durch die Mitarbeiter des Guinness-Buches abgeschlossen ist. Einen weiteren Rekord-Versuch dieser Art wird es laut „Fischi“ nicht geben: „Ich habe diese Idee begraben. Die Physik schiebt leider den Riegel vor.“ (vsc, mar, foto: privat)

 

2019-10-16



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