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Reportage „Aufbrüche“ feiert in Plauen Premiere

Verein Vogtland 89 wirbt für Informations- und Dokumentationszentrum

Reportage Aufbrüche feiert in Plauen Premiere Die Reportage „Aufbrüche“ des Plauener Filmemachers Tino Peisker feierte am Freitag Premiere im Malzhaus. Mehr als 270 Zuschauer waren zur Veranstaltung mit Musik und Diskussion gekommen. 30 Jahre nach den Ereignissen im Herbst 1989 in Plauen war es aus Sicht des Vereins Vogtland 89 an der Zeit, zu untersuchen, wie sich der anschließende Transformationsprozess im Vogtland vollzogen hat.

So beauftragte der Verein Tino Peisker, eine Reportage zu produzieren, die anhand von Zeitzeugeninterviews und Aufnahmen an authentischen Orten die gesellschaftlichen Umbrüche in den Jahren danach zu schildern. Bestandteil dieser Reportage ist aber auch eine sachliche Aufklärung über die Verhältnisse in der ehemaligen DDR sein. Grenzregime, Überwachung und Unterdrückung sind wichtige historische Wahrheiten, die der Film in das Bewusstsein des Zuschauers rücken soll.

 



Der Film wurde unterstützt durch das Förderprogramm „Revolution und Demokratie“ des Freistaates Sachsen, die Sparkasse Vogtland und die VR Bank Bayreuth-Hof eG. Weitere Aufführungen finden am 8. Oktober in Reichenbach, am 15. und 23. Oktober in Berlin und am 8. November in der VR-Bank-Filiale Plauen, Krausenstraße 2, statt.

 

Plauen braucht einen Vermittlungsort

Reportage Aufbrüche feiert in Plauen Premiere

 

Die Mitglieder des Vereins Vogtland 89 machen sich für ein öffentliches Informations- und Dokumentationszentrum im Stadtzentrum von Plauen stark. Das Wende-Denkmal ist gut, doch bei Regen oder im Winter kein geeigneter Ort für Schulklassen oder Besucher, die sich umfassend über die Ereignisse im Herbst 1989 in Plauen informieren wollen.

„Es laufen hierzu seit einigen Monaten Gespräche zwischen unserem Verein und der Stadt Plauen. Die Aussagen von Bürgermeister Steffen Zenner und Landesbeauftragten Lutz Rathenow zur Filmpremiere zeigen, dass wir mit diesem Ziel die Unterstützung auf städtischer und Landesebene haben“, sagt Dirk Heinze, stellv. Vereinsvorsitzender.

Die Nähe zum authentischen Ort der Großdemonstrationen vom Herbst 1989 ist dabei für den Erfolg eines solchen Vermittlungsorts entscheidend, heißt es. Besuchergruppen, insbesondere Schulklassen, sollen an einem solchen Ort die Geschichte der Friedlichen Revolution im Vogtland vermittelt bekommen: durch Transparente, Fotos, Dokumente, Filmvorführungen und nicht zuletzt durch Zeitzeugengespräche, die wir als Verein vermitteln können. (mar, verein)

 

Tipp:

Ausstellung „Wir sind das Volk“ wird eröffnet

„Wir sind das Volk“ ertönte es zehntausendfach Woche für Woche auf den Demonstrationen im Herbst vor 30 Jahren. Wohl kaum ein anderer Spruch prägte die Wendezeit so sehr wie dieser. Ja, er wurde zum „Schlachtruf“ für eine Friedliche Revolution, die ein ganzes Land verwandelte und ihren Ursprung am 7. Oktober 1989 in Plauen hatte. 15.000 Menschen stemmten sich gegen die Staatsgewalt und brachten Schulter an Schulter ihren festen Willen zum Umbruch des Landes zum Ausdruck. Das Landratsamt will auf dieses bedeutende Jubiläum mit der Ausstellung „Wir sind das Volk“ aufmerksam machen.

 

Sie zeigt in acht Außenschaukästen und im Galeriebereich im Foyer auf 24 weitern Großfotos und Rollups das damalige Zeitgeschehen. Alle Bilder, wie auch die Filme, die zur Vernissage am 7. Oktober um 9.30 Uhr im Foyer des Landratsamtes Vogtlandkreis Postplatz 5 gezeigt werden, stammen aus dem Archiv des „Vogtländischen Heimatverlags Neupert“. Der Verleger und Buchautor Jan-Curt Röder wird zur Vernissage anwesend sein ,sein neues Buch „3 Stunden die die Welt verändern“ – Plauen zwischen DDR 1989 und BRD 2019 vorstellen und wird mit seinen Eindrücken an die damalige Zeit erinnern. (vl)

 

2019-10-06



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