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Plauener Jugendparlament Jupp löst sich auf

Mangelndes Interesse der Plauener Jugendlichen

Das im Jahre 2005 gegründete Jugendparlament Plauen (JUPP) legt nach elf Jahren aktiver jugendpolitischer Mitarbeit in der Stadt seine Amtsgeschäfte nieder. Das hat das Plenum der Jugendvertretung Anfang Dezember beschlossen. Eigentlich hätte am 20. Oktober 2016 die Wahl zum sechsten Jugendparlament stattfinden sollen.

Zu den Hintergründen erklärt der Vorsitzende des Jugendparlaments, Tim Rudolf: „Leider mussten wir im Oktober feststellen, dass das Interesse der Jugendlichen an einer aktiven kommunalpolitischen Mitarbeit derzeit nicht gegeben ist. Lediglich sieben Bewerbungen waren bei uns eingegangen. Auch wenn wir in den letzten zweieinhalb Jahren unsere Öffentlichkeitsarbeit stark ausgebaut haben und mit verschiedenen Marketingaktionen versucht haben, das JUPP moderner und attraktiver zu gestalten, ist es uns leider nicht gelungen, dem seit Jahren beobachtbaren Trend entgegenzuwirken.“

Stadtrat hätte Jugendinteressen aktiver unterstützen müssen

Dazu erklärt Rudolf weiter: „Statistisch gesehen, war die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat des 5. Jugendparlaments deutlich aktiver als in den Legislaturperioden zuvor. Dennoch haben wir meist nicht die erhoffte Unterstützung bei unseren Anliegen erhalten. Auch wenn wir beispielsweise ein Wiederaufleben der Diskussion über die Zukunft der Schwimmhalle Hainstraße erzielen konnten, schienen einige Fraktionen diese schnell wieder verschwinden lassen zu wollen und auch die angestrebte Änderung des Wahlverfahrens mit dem Ziel einer höheren Beteiligung wurde nicht unterstützt. Aus meiner Sicht wollten einige Fraktionen das JUPP nicht ernst nehmen, stattdessen sollte es als „Vorzeigeprojekt“ gegenüber anderen Städten fungieren, ohne viel Arbeit damit zu haben.

Natürlich möchten wir uns jedoch auch bei allen Wegbegleitern bedanken. Unser besonderer Dank gilt dabei den Plauener Jugendeinrichtungen. Vor allem das eSeF, die Mobile Jugendarbeit und das Jugendzentrum OASE aber auch weitere haben uns stets unterstützt und versucht den Jugendlichen eine Stimme zu geben. Außerdem danken wir dem ehemaligen Kulturbürgermeister Uwe Täschner dem das JUPP viele Projekte, so zum Beispiel die Betreuung des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ zu verdanken hatte, sowie der Stadtverwaltung die uns vieles ermöglichte.“

Vor allem möchte sich das JUPP jedoch bei den Plauener Jugendlichen bedanken, die es in den letzten elf Jahren unterstützt haben und bei allen ehemaligen Mitgliedern, die einen Großteil ihrer Freizeit in die Organisation investiert haben. „Am Ende bleibt für uns nur noch die Möglichkeit noch einmal Danke und Tschüss zu sagen,“ so Rudolf. (jupp)

2016-12-30



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