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Plauens eifrigster Immobiliensanierer

Mehr als 100 Millionen Euro investiert

  140311 Frank Müller Gründerzeitgebäude aus Plauen haben es ihm angetan: Frank Müller saniert seit fast 20 Jahren in Plauen leer stehende und alte Häuser. Schon weit mehr als 100 Gebäude hat er inzwischen wieder zum Leben erweckt.

Luxuswohnungen zu bezahlbaren Preisen. Dieses Konzept verfolgt seit fast 20 Jahren Unternehmer Frank Müller (Bild). Er ist einer der eifrigsten Immobiliensanierer in Plauen. Längst hat er sich bei seiner Arbeit in die Spitzenstadt verliebt. „Ich bin ein großer Fan der Stadt Plauen“, sagt der gebürtige Düsseldorfer dem Vogtland-Anzeiger.

Müllers Leidenschaft ist inzwischen in 110 Gebäuden im gesamten Stadtgebiet zu sehen. Rund 900 Wohnungen hat er damit schon saniert und nach eigenen Aussagen bereits mehr als 100 Millionen Euro investiert. Werte lege Müller bei seinen Objekten, sie vornehmlich mit regionalen Firmen zu sanieren. „Da bin ich froh und stolz drauf.“ Zudem trägt der Immobilienexperte dazu bei, in zahlreichen Subunternehmen gut 300 Arbeitsplätze zu sichern.

Aktuell hat er ein großes stadtprägendes Gebäude auf der Karlstraße im Auge. Vor zwei Jahren habe die Stadt ihn auf die Immobilie angesprochen. Das Haus hatte in vielen Bereichen Schäden und drohte einzustürzen. Nun ist es ein Fall für Müller. Im Herbst sollen die Arbeiten beginnen. Im letzten Jahr erfolgte eine Notsicherung des Dachstuhls. Für die Sanierung des ehrwürdigen und denkmalgeschützten Gebäudes bekommt Müller erstmals auch Fördermittel für die Gestaltung der Fassade und des Außenbereiches, sagt er. Bisher seien alle seine Objekte aus der eigenen Tasche finanziert worden.

Dabei arbeitet er stets eng mit der Stadtverwaltung und mit den zuständigen Denkmalschützern zusammen. Die Zusammenarbeit sei immer sehr gut, meint Frank Müller. Für die Karlstraße 62 plant der Plauen-Fan 15 großzügig geschnittene Wohnungen. Oder wie der Experte selbst sagt: „Wie immer im Modell Müller.“ Wer eine dieser begehrten Wohnungen haben möchte, muss sich hinten anstellen. Die Interessenten stehen Schlange. Denn wie bei vielen anderen Objekten gibt es auch für die Karlstraße längst zahlreiche Anfragen und eine Warteliste. Nahezu alle gut 110 Häuser sind vollvermietet. Müller muss seine Wohnungen und Gebäude nicht bewerben. Sie genießen einen besonderen Status in der Stadt. Bei den unzähligen Immobilienanbietern im Internet beispielsweise wird man kaum eine Müller-Immobilie finden. Meist kommen Interessenten schon zu den Immobilienmaklern und sagen, wir suchen eine Müller-Wohnung. „Das ist gerade der Gag. Wir haben keine schlechte Internetseite, sondern lieber ein gutes Produkt.“

Einmal im Monat gleicht der Unternehmer die wichtigsten städtischen Wirtschaftsdaten aus den Bereichen Miete, Einwohner, Arbeitslosigkeit und unter anderem Tourismus ab. Die Entwicklung in den letzten Jahren sei positiv, meint Müller. Plauen habe eine ordentliche Industrieausstattung, gute Gymnasien und eine sehr schön hergerichtete Innenstadt. Auch die Mieten im hochwertigen Bereich haben sich zum positiven entwickelt. Im Schnitte koste eine Müller-Wohnung pro Quadratmeter zwischen fünf und sechs Euro – in Ausnahmen auch sieben Euro kalt.

Frank Müller ist zwar ein echter Düsseldorfer, seine gesamte Verwandtschaft aber komme aus Plauen, sagt er. Dazu gehöre auch der frühere Baumeister und Urgroßvater mütterlicherseits, Paul Brendel, der zahlreiche Gebäude auf der Jößnitzer Straße plante. Eines dieser Häuser erkämpfte sich Müller kurz nach der Wende zurück. In die Immobilienbranche ist er als absoluter Quereinsteiger gekommen. Eigentlich ist er Diplom-Kaufmann für Einkommensteuerrecht. In den Spezialbereichen 7i und 7h kenne er sich so gut aus, dass es schon mal vorkommt, dass sogar Finanzämter bei ihm anrufen. „Da kann mir keiner was vor machen.“

In den nächsten Jahren können weitere Immobilien in Plauen auf eine Müller-Sanierung hoffen. Gut 20 bis 30 Objekte sollen noch saniert werden, die bereits in der engeren Wahl sind. Sein erfolgreiches Konzept will Frank Müller nun auch in Düsseldorf umsetzten.

Von Martin Reißmann

2011-03-14



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