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142 Kinder in Plauen zur Notbetreuung in städtischen Kitas

Normal besuchen 2271 Kinder die Einrichtungen

 

"Nach dem Inkrafttreten der Allgemeinverfügung vom 17. April 2020 ist die Zahl der Kinder in der Notbetreuung in Plauen merklich gestiegen", teilt der für die kommunalen Kitas zuständige Fachbereichsleiter, Lutz Schäfer, mit. Durch die verfügte Erweiterung der Tätigkeitsbereiche der sogenannten kritischen Infrastruktur ist auch die Anzahl der Sorgeberechtigten gestiegen, die für ihre Kinder ein Notbetreuungsangebot in der jeweiligen Kindertageseinrichtung oder Grundschule in Anspruch nehmen können.

 

142 Kinder in Plauen zur Notbetreuung in städtischen Kitas

"Das Angebot der Notbetreuung wird in allen 23 kommunalen Krippen, Kindergärten und Horten genutzt. Aktuell befinden sich 142 Kinder in einer Notbetreuung. Davon werden in der Krippe 18, im Kindergarten 53 und im Hort 71 Kinder betreut."

Zum Vergleich: Ab dem 18. März 2020 wurden alle Kindertageseinrichtungen und Schulen geschlossen und die Notbetreuung erstmalig angeboten. Zu dieser Zeit befanden sich in 20 städtischen Einrichtungen insgesamt 92 Kinder in der Notbetreuung.

 

Im Regelfall besuchen 2271 Kinder die kommunalen Einrichtungen. Demzufolge wird das Angebot der Notbetreuung gegenwärtig von 6,2 Prozent der Kinder in Anspruch genommen. An der Grundschule  Karl Marx und im dazugehörigen Hort ist die Inanspruchnahme der Notbetreuung am höchsten. Dort werden momentan 20 Kinder betreut, gefolgt von der Kita Buratino mit 12 Notbetreuungen.  Zurzeit sind 63 pädagogische Fachkräfte für die Notbetreuung im Einsatz. Insgesamt werden in den kommunalen Kindertageseinrichtungen 201 pädagogische Fachkräfte beschäftigt.

 

„Seit nunmehr  sechs Wochen übernehmen fast ausschließlich die Eltern die ganztägige Betreuung, Bildung und Erziehung ihrer Kinder unter extrem eingeschränkten Gestaltungs- und Bewegungsmöglichkeiten, vielfach auch neben beruflichen Tätigkeiten oder während der Arbeit im Homeoffice. Das ist ein unsäglicher Kraftakt, der täglich an die Belastungsgrenzen und auch darüber hinaus führt. Dafür haben die Familien unser Mitgefühl, unsere Hochachtung und unseren Dank mehr als verdient“, bemerkt Lutz Schäfer,  der für die kommunalen Kitas zuständige Fachbereichsleiter. (mr, pl)

 

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2020-04-24

 



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