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"Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer ist seit zehn Jahren im Amt. Sind Sie mit seiner Arbeit zufrieden?"




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Debatte um Wohnleerstand in Plauen entbrannt

Pro und Contra zu Heidans Vorschlag

  270110 Wohnleerstand Welche Lösungen gibt es, um den Wohnleerstand in Plauen zu reduzieren? Um dieses brisante Thema ist in den letzten Tagen in der Spitzenstadt eine rege Diskussion entstanden.

Entfacht wurde die Debatte von Frank Heidan (CDU). Der Plauener Landtagsabgeordnete regte beim Jahresauftakt seiner Partei Ende letzter Woche an, dass junge Plauener zum Teil Mietfrei in der Stadt wohnen sollten.

„Wir müssen neue Wege überlegen und auch ein Wagnis eingehen, um den ruinösen Leerstand abzufedern. Es kann doch nicht schlecht sein, wenn in Stadtgebieten jungen Leuten die Möglichkeit zum späteren Erwerb von Wohnraum gegeben werden kann und diese zu Anfangs nur die Betriebskosten, oder einen geringen Mietsatz zahlen müssen“, sagt Heidan.

Eher Kritisch stehen der Idee die beiden jungen Stadträte Constantin Eckner (FDP) und Benjamin Zabel (SPD) gegenüber. „Sicher ist es wichtig, dass sich alle politischen Kräfte dem Thema der Abwanderung und Überalterung Plauens annehmen. Allerdings wird es nicht gelingen mit unausgegorenen Vorschlägen der brisanten Entwicklung entgegen zu wirken“, sagt Eckner in einer Mitteilung und weiter: „Die Wohnungspreise sind nicht das Problem, was gelöst werden muss. Halbherzige Vorhaben halten junge selbstbewusste Menschen, die auf eigenen Beinen stehen wollen, nicht in der Stadt.“

Mit großer „Verwunderung“ nahm Zabel die Idee von Heidan auf. Der Vorschlag macht die Konzeptlosigkeit der CDU beim Thema Abwanderung deutlich, meint Stadtrat Zabel: „Als Landtagsabgeordneter der Regierungskoalition sollte sich Herr Heidan eher für mehr Studienplätze durch die Erweiterung der Berufsakademie Plauen oder den Erhalt der Ausbildungsplätze bei den kriselnden Konzernen manroland und Neoplan einsetzen“

Heidan hätte sich von beiden mehr „politischen Anstand“ gewünscht. Sie sollten das „Anliegen hinterfragen und dann urteilen“, meint Heidan in einer Mitteilung. „Wahrscheinlich haben sie sich aber in der kurzen Zeit schon an den warmen Stadtratsstuhl gewöhnt, dass sie für neue Ideen gar keine Zeit mehr haben.“

Heidan will nach Rücksprache erreichen, dass in ausgewiesenen Stadtteilen, welche zukünftig Bestand haben sollen, sowohl in kommunalen Eigentum, als auch in Privateigentum befindende Häuser einer Nutzung unterzogen werden und somit dem Verfall vorgebeugt wird. Ob dabei das Bausparmodell zum Tragen kommen kann, ist noch zu prüfen. Der Wohnleerstand liegt in Plauen bei etwa 24 Prozent.

„Mir ist wichtig, dass die Eigentumsrate in der Stadt erhöht wird und junge Familien eine Chance mehr erhalten dieses zu generieren“ Erste Vermieter zeigen Interesse, heißt es. „Nichts machen, bedeutet Stillstand und warten bis andere etwas tun, ist mir zu wenig, ich gehöre noch nicht zur Generation der Murmeltiere“, so Frank Heidan. (mr)

2010-01-27



Kommentar von Wohnungseigentümer am 23.02.2010; 21:28:27 Uhr

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Wir hätten eine Wohnung zu verkaufen... im Süden der schönen Stadt. Doch leider gibt es keine Interessenten, obwohl Neubau, obwohl Balkon, obwohl zu einem guten Preis vermietet. Deshalb verstehe ich den Vorschreiber "Rentern" nicht.

Kommentar von Straßenmeister am 07.02.2010; 10:48:36 Uhr

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ich brauch dringend ne 100 qm Wohnung zum Nulltarif ich frier nähmlich schon langsam ein bisschen.....der Winter tut mir nicht mehr so gut.....danke OB Du bist so gut zu uns

Kommentar von Upl am 29.01.2010; 10:13:29 Uhr

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Wer zieht in solche Altbauten ? Wenn man alle Einfallstraßen B 92 , B 173 lang fährt da läuft doch einem der kalter Schauer über den Rücken. Kein Vermieter ( auch WBG , AWG) wollen doch in ihren Häusern in die Zukunft investieren, selbst bei Neubauten. Nur das notwendigste wird gemacht und eventuell noch ein Balkon angebaut, vorausgesetzt alle spielen mit. Von Fahrstuhl ,was eigentlich ab bestimmten Etagenzahlen Standard ist, wird abgewunken. Zu teuer.
Also die Schlagzeile in der FP vor ca. 3 Jahren "Wohnen bleiben bis ins hohe Alter",durch Herrn Unglaub kann man knicken.
Und nun kommt Herr Heidan mit einer persönlich profilierenden Idee, die Jugend soll Mietfrei wohnen. Langsam ist mein Vertrauen in die Politiker arg geschwunden, mit welchen neuen Ideen und Vorhaben man die Bürger ködern will. Den auch die junge Familie hat ein Anrecht ordentlich mit nach heuitgen Standard entsprechend Komfort zum wohnen und zu leben.
Und welcher Vermieter nimmt das Risko auf sich mietfrei wohnen zu lassen ?

Kommentar von Daniel am 28.01.2010; 14:50:15 Uhr

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Ich kenne keinen der von Plauen weggezogen ist wegen zu teurer Wohnung, es ging immer um die fehlende arbeit.

Kommentar von Rentner am 28.01.2010; 08:55:03 Uhr

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CD-Unvernunft wie leider so oft. An den syptomen herundokternm, aber bei den Dingen die helfen könnten ..... unwissend schweigen ... abwarten, was "Dresden" so sagt! Oder auch den Listenplatz "absichern" für Wiederholung.
Frage: "Wieviel der leerstehenden Wohnungen werden zum Kauf angeboten?" Das Angebot ist sehr gering, das welß jeder, der was sucht!!!
Alles nur Mietwohnungen!
Wie schon gesagt besser wäre es Studienplätze für "eo Plauen oder die Uni Pilsen -Zusammenarbeit zu fördern, aber da hat wohl Hr. Buttolo was dagegen ......!

Kommentar von Heike P. am 27.01.2010; 17:00:17 Uhr

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Ist das nicht toll, jetzt haben wir es schriftlich, der Herr Heidan ist kein Murmeltier. Jetzt können aber die putzigen Tierchen aufatmen.
Ich frage mich immer wenn ich lese, der Herr Heidan hat diesen und jenen Kindergarten besucht, der Herr Heidan war zum Tag der offenen Tür in allen Plauener Schulen, Herr Heidan hier, Herr Heidan da, was tatsächlich für uns Bürger dabei heraus kommt? Nichts! Ich kann mich irren, aber mir fällt nichts ein, was er Nenneswertes für Plauen getan hat. Nun versucht er es mal mit einer neuen Ansage, die junge Generation soll nahzu mietfrei wohnen. Kleine Mieten hatten wir in der DDR, das Ergebnis war ein Verfall der Bausubstanz worunter wir heute noch leiden. Die Probleme bei der Wurzel packen, nur das kann die Lösung sein.

Kommentar von Plauenerin am 27.01.2010; 12:17:45 Uhr

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Ist schon interessant mit welchen populistischen Aussagen der Landtagsabgeordnete Heidan es immer wieder schafft an die Öffentlickeit zu preschen. Allerdings scheint er hier den Bogen überspannt zu haben. Mehr als ein müdes Lächeln kann man für solche Vorschläge nicht übrig haben. Die jungen Leute brauchen eine ordentliche Bildung und anschließend Arbeitsplätze, die es ermöglichen für Miete und alles was dazu gehört aufzukommen und nicht als Bittsteller der Gesellschaft auf der Tasche liegen. Wenn so die Perspektive der Jugend in Plauen aussehen soll, dann wundert mich der Weggang vieler nicht. Und gerade Herr Heidan mit seinem Verrat an der 100-jährigen Kreisfreiheit unserer Stadt, hat maßgeblichen Anteil, dass die Stadt an Attraktivität und Stellenwert im allgemeinen verloren hat. Also bitte auf dem Teppich bleiben und wenigstens jetzt Politik mit Weitblick machen. Das kann er von den jungen Wilden lernen. Die haben den Realitätssinn noch nicht verloren.

Kommentar von Kalle am 27.01.2010; 08:08:06 Uhr

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Das ist doch eben diesen Herren wie Heidan zu verdanken, welche in Parteien sind, die den Ausverkauf des "Ostens" vorangetrieben haben.
Der wirtschaftliche Supergau hat doch gleich nach der Wende mit der verbrecherichen Treuhand begonnen, wo Betriebe bzw. deren Maschinen verscherbelt wurden ohne Rücksicht auf Verluste. Ich möchte nicht wissen, was da an Schmiergeldern geflossen ist. Der nächste Knall: diese Mißgeburt EU. Mit deutschen Steuergeldern wird die Heuschrecken-Mentalität noch gefördert.
Solange die einheimische Wirtschaft schwächelt bzw. verlagert wird, gibt es keine Arbeit und damit keine Perspektiven. Dann wundern sich diese "Experten" und überstudierten "Profis", warum Wohnungen leer stehen. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln in diesem Schildbürgerstaat.

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